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Ältere Einträge: 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002
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Datum: 31.12.2006 |
Stimmung: krank and happy |
Musik: James Brown_ Sexmachine |
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Zwischen den Jahren Halsschmerzen sind wieder da. Heftiger denn je. Aber das soll meiner guten Laune keinen Abbruch nehmen. Werde gleich zusammen mit Corinna nach Bochum fahren zu Kristina und Dan um dort mit unbekannten Freunden der beiden Silvester zu verbringen. Wenn die Leute Scheisse sind können wir uns immer noch dem Alkohol widmen und die Party kippen. Notfalls hat Corinna die Top 1000 Charts von 1996 mit. Es kann also nichts schief gehen. Ansonsten wünsche ich euch einen tollen Jahresausklang und ein super tolles Jahr 2007.
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Datum: 31.12.2006 |
Stimmung: krank and happy |
Musik: James Brown_ Sexmachine |
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Oscar und die Dame in Rosa Habe gerade soeben ein tolles Buch ausgelesen. Passiert ja selten dass ich wegen einem tollen Buch weine, aber das ist so herrlich geschrieben dass ich es nicht mehr halten konnte. In dem Buch geht es um einen krebskranken Jungen namens Oscar, der weiss dass er sterben wird. Allerdings traut sich niemand mit ihm darüber zu reden. So schreibt er 12 Briefe an Gott in dem er sich vorstellt jeden Tag 10 Jahre zu altern und er erschafft sich so ein erfülltes Leben. Das Buch heisst Oscar und die Dame in Rosa. Mein Buchtip für heute.
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Datum: 27.12.2006 |
Stimmung: belustigt |
Musik: Bush_ Lettin the cables sleep |
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Kinski Habe gerade ein cooles Youtube Video von einem Interview mit Klaus Kinski bekommen. Der Mann war ja wohl mal ziemlich durch. Auch wenn er stellenweise wirklich interessante Sachen erzählt. "Ich finde dass Ihre Fragen ziemlich sinnlos sind. Passen nicht auf meine Antworten." Klasse. Er hat das System der Medien verstanden. Zitat des Tages: "Denn es geht hier immer noch um das Thema Sicherheit" (BASE Shopmanager Tom R., nachdem Sara und ich alleine im Pausenraum waren)
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Datum: 25.12.2006 |
Stimmung: kugelrund |
Musik: Nirvana_ Smells like teen spirit |
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The suffering continues Und die Fresserei geht weiter. Mittags hatten wir eine fette Ente. Nachmittags gabs leckeren Kuchen und Abends die Reste vom Vortag. Weihnachten ist so schrecklich. Essen, dumm rum liegen und nochmals essen. Ich glaub ich wandere aus. Gestern Nacht war ich dann noch mit Susi, Lena, Kathrin und ihrem Bruder im Country am Weißenstein. Es war rammelvoll und die Stimmung hervorragend. Das Bier floss in Ströhmen und der Schweiss in Bächen. Habe einige alte Freunde getroffen. Einige möchte man ja am liebsten nicht sehen, aber über einige habe ich mich sehr gefreut. Aber irgendwas ist ja immer.
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Datum: 24.12.2006 |
Stimmung: weniger krank, aber fett |
Musik: Ohh Tannenbaum (Volkslied) |
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Tödliche Weihnacht Weihnachten. Das Fest der hemmungslosen Völlerei. Ist Völlerei laut Bibel keine Todsünde? Heute bin ich tausend Tode gestorben. 10Uhr: Weihnachtsbrunch in der WG mit Sara und Khalil. Danach ging es nach Wesel zu den Eltern meiner besten Freundin Susi. 13 Uhr Mittagessen. 16 Uhr Kaffee und Kuchen. 18 Uhr Abendessen. Geschwind zu meinen Eltern gefahren. Fondue und Raclette, diverse Salate. Eine Gaumenfreude. Zwichendurch vom Teller genascht. Abends noch zwei Stücke Kuchen herunter geschlungen. Rums. 3 kg mehr auf der Waage. Aber irgendwas ist ja immer.
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Datum: 23.12.2006 |
Stimmung: weniger krank |
Musik: K1 Soundtrack_ James Brown_ I feel good |
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Hundefeind/ Weihnachtsfeind Habe letztens durch Zufall einen link gefunden, und konnte zuerst meinen Augen nicht trauen. Hundefeindliche Propaganda par excellencé: Gerichte mit Hundefleisch. Hundeentsorgung durch Eigenschlachtung. Zum Glück ist es nur Spaß. Auf den ersten Blick denkt man: WOAR! Auf den zweiten denkt man: Manche Menschen haben zu viel Zeit. Ein makabrer Scherz, wie ich finde. Habe ich erwähnt dass ich seit letzter Woche auch einen Hundeführerschein besitze? Gesponsort von meinen Eltern. Zum Glück geht es mir mittlerweile wieder etwas besser. Ich brauche stündlich weniger Taschentücher und auch Fieber habe ich keines mehr. Morgen gehts in die Heimat zu meinen Eltern. Mal sehen was das so gibt. Meine Oma ist pünktlich vor Weihnachten wieder nach Thüringen in ihr Zweithaus umgezogen, damit sie mit dem ganzen Weihnachtskram nichts am Hut hat. Eine weise Entscheidung. Naja, vielleicht wirds ja doch nicht so schlimm.
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Datum: 21.12.2006 |
Stimmung: krank |
Musik: David Bowie_ Changes |
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Krank Mich hats voll erwischt. Pünktlich zu Weihnachten. Wie jedes Jahr. Die ganze Palette. Der heutige Tag war ein einziges Desaster. Lieber Gott, lass die Woche schnell umgehen.
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Datum: 20.12.2006 |
Stimmung: gut gelaunt |
Musik: Eins Live- einfach mal Radio angemacht |
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Kekse - ein erster Versuch Endlich war ich wieder in der Uni. Fühlt sich direkt besser an. Ich fühl mich seitdem ich gestern aus einem fremden Glas getrunken habe kränklich. Sprich Halsschmerzen und Mattheitsgefühl. Hoffentlich hab ich mich nicht angesteckt. Vorhin haben wir Plätzchen gebacken. Aber nicht irgendwelche Plätzchen. Nein nein. Pimmelplätzchen um genau zu sein. Ich weiss, vorpubertär. Aber wir sind halt auch nur Männer- die Corinna und ich. Mit Hilfe einer vorher angertigten Schablone (übrigens das Logo von Traumschiff Surprise) konnten wir die männlichen Geschlechtsteile kunstvoll in den Teig ritzen und auszustanzen. Wir hatten zumindest sehr viel Spaß dabei. Ich habe das erste mal alleine gebacken. Es zumindest versucht. Was man uns lassen muss ist die Tatsache dass die fertigen Plätzchen optisch wirklich hervorragend aussehen. Leider schmecken sie wie in Form gepresster Straßendreck. Nobody is perfekt. Schon gar nicht ich.
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Datum: 17.12.2006 |
Stimmung: erheitert |
Musik: |
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Vom kommen und gehen Heute habe ich mich auf Susis Geburtstag mit Pfirsichbowle abgeschossen. Auch die Küche habe ich auf essbares geplündert. Ich war sehr hungrig, da ich den ganzen Tag auf Arbeit nichts gegessen hatte. War eigentlich ziemlich lustig. Wollte zwar noch auf die Bang, aber irgendwie kam ich auch nicht von der Party los. Bereue es nicht den Zug "verpasst" zu haben. Jetzt ist meine kleine Susi schon 22. Sehr krass wenn man bedenkt dass ich sie als 7 jähriger ab und zu in den Kindergarten gebracht habe. Das ist so unendlich lange her. Aber es ist immer schön zu erzählen wenn man von unserer Freundschaft spricht. Da kommt auch nix mehr dazwischen. Wir mögen uns zwar vielleicht irgendwann weniger sehen, aber aus den Augen verlieren werden wir uns nie. Freunde kommen und gehen. Susi bleibt.
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Datum: 16.12.2006 |
Stimmung: halb erfroren |
Musik: Last Christmas_ Wham |
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Geld regiert die Welt Was man nicht so alles für Geld macht. Ich arbeite in Fussballstadien zwischen dicken Männern mit Bierbäuchen. Ich arbeite in Einkaufszentren und verteile Ballons an hässliche Kinder. Ich stelle mich sogar als Schiedsrichter in die Fussgängerzone und mache hirnlose Gewinnspiele. Aber was ich jetzt mache um an ein bisschen Geld zu kommen geht auf keine Kuhhaut. Und sieht zudem auch noch selten dämlich aus. Die Kostüme für die BASE Aktion sind nicht nur grotten hässlich, sondern auch nicht wirklich wintertauglich, was zur Folge hat dass wir uns den Arsch abfrieren im guten alten Dinslaken. Was man da für Menschen trifft ist der Hammer. Alte, dicke, hässliche, dumme, noch dümmere, Dinslakener, Weseler, Duisburger, dumme Duisburger, dumme und hässliche Duisburger, Elefanten, Kinder.... Halt, hab ich Elefant geschrieben? Ja, gestern ist mir ein Elefant entgegen gekommen. Gehört wohl zu irgend einem Wanderzirkus, die gute Shenka.
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Datum: 15.12.2006 |
Stimmung: neutral |
Musik: All I want for christmas is you_ Mariah Carey |
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"Dat klopt" Mein FTP Programm Problem hat sich erledigt. Ich hab nen anderes gefunden. Auch wieder Shareware, aber ich glaube dafür bekomme ich auch ne Serial. Rein theorethisch natürlich. Ich kaufe das Programm natürlich für €299 zzgl. gesetlicher Mehrwertsteuer. Sicher sicher. Ich bin so eine faule Sau. Ich war wieder nicht bei Niederländisch. Ich würde so langsam mal sagen ich habe ein Problem. Ein riesengroßes, orangenes, um nicht zu sagen holländisches Problem. Denn ich habe Ende Februar mündliche und schriftliche Prüfung in niederländisch. Und ich habe das Gefühl nichts zu können. So rein gar nichts. Ich verstehe zwar eigentlich so gut wie alles, aber ich kann keinen ganzen Satz alleine zusammenfügen. Wie im französischen. Da bin ich genau so eine Nullpe. Bis zum 08.01.2007 muss ich ein ganzes Buch auf niederländisch lesen. ("Het book van allen dingen" - Das Buch aller Dingen) Nur noch wenige Tage bis Weihnachten, und ich brauche nur noch ein klitzekleines Geschenk für meinen Onkel. Geschenketechnisch fühle ich mich dieses Jahr gut ausgerüstet.
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Datum: 13.12.2006 |
Stimmung: müde |
Musik: Oh Happy Day_ Harlem Gospel Choir |
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Steven goes Google Vor ewigen Zeiten habe ich meine Daten bei Google eingetragen mit Bitte um einen Suchmaschineneintrag. Jetzt endlich wurde meine Vision wahr: Wenn man bei google Steven Hensel eingibt dann komme ich als erstes Suchresultat. Ist das nicht wundervoll? Ich bin so aufgeregt und erregt zugleich. Was die Technik von heute alles so möglich macht. Ich bin so faul. Ich war die ganze Woche über nur sporadisch in der Uni. Gut, ganz so faul war ich nun auch nicht. Hab schon einiges erledigt bekommen. Aber das "nicht-zur-Uni-geh-Gefühl" macht einem immer ein schlechtes Gewissen. Ganz zu Recht, wie ich finde. Aber es kam halt immer etwas dazwischen. Weihnachtsgeschenke zum Beispiel. Die habe ich jetzt zum Glück endlich alle beisammen. Die bestellten sind eingetrudelt, die selbstgebastelten zu Ende gebastelt. Jetzt muss ich nur noch ein paar Briefe an meine Verwandschaft und ein paar Freunde schreiben die weiter weg wohnen, und dann ist meine Schicht 2006 beendet. Jetzt muss ich aber erst einmal zur Arbeit. Was man nicht alles so für Geld macht. AUFRUF: Meine Shareware von meinem FTP Programm (FTP Desktop 3.6.3) ist abgelaufen, und ich kann nur noch 2 mal updaten. Kennt jemand ein anderes, gleichwertiges Programm oder hat jemand eine Seriennummer, damit ich das "freischalten" kann? Bitte: dringend. Ich bin verzweifelt. Ansonsten kann ich nicht mehr updaten. *droh*
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Datum: 12.12.2006 |
Stimmung: abgenervt |
Musik: ratter ratter |
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Ich hasse es Ich bin seit mittlerweile geschlagene 2 Stunden Klaviernoten am einscannen. Ich kann es nicht mehr sehen. Ich hasse Noten. Ich hasse Walt Disney. Ich hasse Harry Potter, und ich hasse Scanner.
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Datum: 11.12.2006 |
Stimmung: fasziniert |
Musik: Gute Freunde_ Franz Beckenbauer & Co. |
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Fussball - des Deutschen liebster Sport Gestern war ich für Promotionzwecke (WDR 2) zum allerersten mal in meinem Leben in einem Fussballstadion. Schalke 04 Vs Dortmund. Veltins Arena Gelsenkirchen.Wieso werden heutzutage die ganzen Fussballstadien von Großkonzernen aufgekauft? Früher hiessen die "Arenen" Siggi Müller Stadion, oder Carl Diem Halle. Heute heissen sie Veltins Arena, König-Pilsener- Arena oder "Lamisil- gegen-Fusspilz- Arena". Schrecklich. Was kann ich dazu sagen? Auf jeden Fall habe ich noch nie so viele besoffene, gröhlende Arbeitslose gesehen. In der Bahn stand ich dicht an dicht gedrängt neben nach Schweiss und Alkohol duftenden, zahnlosen Männern mit Bierbäuchen, die mit Sprechchören wie: "BVB, ihr Hurensöhne" die Luft verpesteten. Aber es war mal schön diese wundervolle Athmosphäre in sich aufzusaugen. Fussball - des Deutschen liebster Sport. Wen es interessiert: Schalke hat 3:1 gegen Dortmund gewonnen. Im Stadion selbst wurden einige Sachen von Fans beschlagnahmt. Am lustigsten fand ich eine Gummipuppe, die in ein BVB Trikot gekleidet war und einen Galgen um den Hals geschnürt hatte. Sie sind halt doch kreativ, die Fussballfans von Schalke 04. Man hätte es kaum geglaubt.
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Datum: 10.12.2006 |
Stimmung: amüsiert |
Musik: Natalie Imbruglia_ Torn |
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Karlheinz von Siemens Ich habe letztens eine GEO von 1987 in einer Berliner Lokalität stibitzt. Ich konnte einfach nicht anders. Die lag da so rum unter all den stylischen Modezeitschriften und hat mich angelächelt. Ausserdem hat es mir die Werbung in dieser Ausgabe einfach angetan. Neben Werbung für Chanel No. 19, einem faszinierenden Bericht über Schleiereulen und einer Aufschluss gebenden Werbung für die Kamera des Jahres 87/ 88, nämlich der Canon EOS 650 (unverbindliche Preisempfehlung: DM 998,-) hat es mir besonders die für die damalige Zeit wirklich ausgefallene Werbung von Siemens angetan. In eben dieser Werbung wird ein (angeblich) junger Doplomingeneur rezitiert, der die Vorzüge seiner selbstständigen Arbeit im Hause Siemens lobt. Was soll er auch anderes sagen, der Karlheinz. Ich frage mich ob der Karlheinz Hoch danach noch Karriere gemacht hat. Ich werd das mal ergoogeln in den nächsten Tagen.
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Datum: 09.12.2006 |
Stimmung: amüsiert |
Musik: Richard Marx_ Right here waiting (Repeat) |
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Zufällig gefunden und daran hängen geblieben "Ich heiße Lilly und ich gehe schon in die sechste Klasse. Ich habe fünf Fische, ein Kaninchen, das heißt Diddl, und das Meerschweinchen Tim. Gestern habe ich mit meinen Eltern 'Ein Schweinchen namens Babe' gesehen. Ich will jetzt nie wieder Schweine essen. Meine Eltern und meine Lehrerin sagten mir, dass Schweine in Wirklichkeit gar nicht reden können und dass man sie daher auch essen darf. Tim und Diddl können aber auch nicht reden. Ich will sie aber gar nicht essen, sondern nur streicheln. Warum gibt es Schweine, die keiner lieb hat und die man essen darf und Meerschweine, die jeder lieb hat und die man nicht tötet, sondern streichelt? (Lilly, 12 Jahre, Freiburg den 15.01.02)"
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Datum: 09.12.2006 |
Stimmung: relaxed |
Musik: Richard Marx_ Right here waiting |
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Der Harry Potter Clou Ich habe noch nie ein Harry Potter Buch gelesen. Ich habe auch noch nie einen Harry Potter Film gesehen. Diesmal mache ich nämlich nicht den Fehler wie bei Herr der Ringe damals. Da bin ich direkt begeistert ins in den ersten Teil gerannt und war dann umso gespannter auf die beiden Fortsetzungen, die ja dann leider erst ein, bzw. zwei Jahre später kamen. Nicht noch einmal. Diesmal direkt gescheit. Wieviel gibts davon bereits? 5 glaube ich, oder? Wenn das letzte Buch fertig geschrieben und der letzte Film abgedreht ist werde ich mir die alle bei einem Harry Potter Filmabend nacheinander reinziehen. Hardcore pottern. Ich fühle mich ja schon ein wenig komisch wenn ich da nicht mitreden kann. Soll ja ein Film auch für größere Kinder sein. Ein Freund, eigentlich ein gestandener Mann, ist ganz versessen auf die Abenteuer dieses verpickelten Brillentigers. Habe gelesen Harry soll jetzt sogar das erste mal Sex haben in dem neuen Film. Oder zumindest ein Kuss. Oh mein Gott! Harry! Was ich an dem Film lustig finde ich dass die Zielgruppe ja quasi mitwächst. Das einzige was ich bisher mit Harry Potter zu tun hatte ist zuckersüß und herunter gesetzt. Was ich meine? Eine reduzierte Harry Potter Torte vom Plus. Lecker war es.
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Datum: 08.12.2006 |
Stimmung: besoffen |
Musik: bitte keine Musik! Es dreht sich alles. |
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vomit Gestern war ich mit einem Freund im Kabarett in der Kulturzentrale Hundertmeister. Hat mir sehr gut gefallen. Kannte die Jungs von Malediva vorher gar nicht. Im Anschluss sind wir in der hauseigenen Bar versackt. Im späteren Verlauf des Abends haben wir noch mit einigen von denen was getrunken. Ich leider einiges über den Durst. Ohne weiteren Kommentar.
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Datum: 05.12.2006 |
Stimmung: begeistert |
Musik: Patrick Wolf_ Tristan |
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..."kommt das Christuskind". Aber bevor es soweit ist gibt es an dieser Stelle den lieb gewonnenen Jahresrückblick. Nicht nur bei RTL wird man davon belästigt, auch hier bekommt man die volle Dröhnung Nostalgie. Kaum geblinzelt und schon vorbei. So auch dieses Jahr. 2006 hat richtig gut angefangen. Nach erfolgreich absolvierten Prüfungen im Frühjahr war ich bei meinem Freund in Valencia, und hatte den bisher intensivsten Urlaub meines Lebens. Dort habe ich viele nette Menschen kennen gelernt, und schlichtweg eine tolle Zeit verbracht. 2006 war ebenso ein Jahr mit herben Enttäuschungen. So ist zum Beispiel meine jahrelange Wegbegleiterin und treuer Hund Areesha gestorben, was das Familienleben für mehrere Tage lahm gelegt hat. Was so ein kleiner Knirps so alles bewirken kann. Bis zur Jahresmitte war meine Zeit gespickt mit allerlei Besuchen von meinem Freund Flo und einigen anderen Freunden die mich in Duisburg besucht haben. Nach einem Kurztrip nach Würzburg und Hanau im Spätsommer ist dann leider unerwartet die 13 monatige Beziehung mit meinem Freund zerbrochen. Es war die mit Abstand schönste Beziehung, und ich werde auch noch einiges an Zeit brauchen bis ich ihn überwunden habe. Was lerne ich daraus? Nie wieder Fernbeziehungen! Jetzt bin ich erst einmal Single, und das ist auch gut so, denn nach knapp 5 Jahren Beziehung bin ich ausgelaugt und muss mich erst einmal wieder selber finden. Im Herbst bin ich nach 8 jähriger Abstinenz wieder in meiner ursprünglichen Heimat Berlin gewesen und habe meine Verwandschaft und ein paar Freunde besucht. Es waren wunderschöner Tage voller Nostalgie und wieder aufkeimender Freundschaften. Zurück in der Heimat gings in der Uni wieder rund, und durch diverse Nebenjobs als Promoter schreibe ich nun endlich wieder schwarze Zahlen, was nicht nur gut für den Geldbeutel sondern auch förderlich für mein Ego ist. Es ist irre wie schnell die Zeit rast. Bald gehts nun auf in die nächste Runde. Ob ich mich darauf freue? Und wie!
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Datum: 04.12.2006 |
Stimmung: begeistert |
Musik: Nancy Sinatra_ My baby shot me down |
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Niemand liebt mich - die Zweite Vorgestern schilderte ich ja meine Leiden bezüglich der Adventskalenderthematik. Nun hat mir ein Freund doch tatsächlich noch Salz in die offenen Wunden gestreut und mir ein Bild von einem überaus fantastischem Adventskalender geschickt, den er seinem Freund gebastelt hat. Nicht nur dass ich überaus neidisch darauf bin, ich bekomme auch immer mehr Hass auf Päärchen. Mir ist das ja in den letzten 5 Jahren gar nicht aufgefallen wie nervig Paare sein können wenn man selber Single ist. Wir haben in der Uni ein Päärchen (man möge sagen Ätzpäärchen), dass die ganze Zeit aufeinander klebt und die umstehenden Singles unfreiwillig in den Freitod treibt. Man darf das jetzt auch nicht falsch verstehen. Die beiden sind super nett, und ich mag sie sehr gerne. Nur in Kombi ein wenig anstrengend. Achja, bevor ich es vergesse hier noch schnell ein Bild von dem tollen, selbstgebastelten Adventskalender:
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Datum: 03.12.2006 |
Stimmung: begeistert |
Musik: Fly me to the moon_ Frank Sinatra |
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Anna Sonntag. In der Regel stehe ich gegen Mittag auf, frühstücke, gehe duschen und gammel dann so vor mich her. Wenn mich die Langeweile überkommt lese ich ein Buch oder blättere lustlos in Zeitschriften. Oder aber ich beschäftige mich mit der IKEA Homepage. Dort gibt es nämlich etwas ganz tolles. Und zwar Anna, einen virtuellen Kaufberater. Anna ist blond, aber nicht blöd. Sie ist meiner Einschätzung nach Mitte 20, hat wunderbare blaue Augen hat ein dazu passendes, gelbes Ikea Outfit an. Auf die Frage ob sie mal mit mir ausgehen möchte antwortete sie ganz diplomatisch "Als eine "Rund um die Uhr Beschäftigte" sehe ich da keine Möglichkeit." Heisst das jetzt dass IKEA miserable Jobbedingungen hat und die Mitarbeiter Sklaven sind? Auf meine daraufhin deprimierte Aussage dass ich ihr wohl zu blöd sei baut mich Anna ganz lieb auf:"Das kann ich gar nicht glauben. Du wirkst auf mich ganz anders." Was für ein nettes, hübsches Ding. Durch Zweifel an den Jobbedingungen beim gelben Riesen frage ich sie ob sie gerne für IKEA arbeitet und zum Glück ist ihre Antwort: "Na klar, sonst wäre ich schließlich nicht 24 Stunden im Einsatz." Also doch keine Sklaventreiber. Dann kann ich ja nun weiterhin beruhigt zu IKEA gehen. Vielleicht treffe ich Anna dort ja mal.
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Datum: 03.12.2006 |
Stimmung: begeistert |
Musik: none, da Playlist aus ;-) |
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Playlist Ich find solche Fragen wie: "Was für Musik hörst Du eigentlich?" ziemlich blöde. Als ob man seinen Musikgeschmack in einem Satz zusammenfassen könnte. Lächerlich. Deshalb hier jetzt die Top 500 (eigentlich sogar Top 531) meiner aktuellen Playlist. Bildet euch selbst ein Urteil über meinen Musikgeschmack. Noch schlimmere Fragen sind: Was machst Du so? oder die schlimmste, aber auch wirklich schlimmste Frage die man mir stellen kann ist: "Was hast Du so für Hobbies?" Meine Hobby- Liste wird grafisch nachgereicht.
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Datum: 02.12.2006 |
Stimmung: erleichtert |
Musik: Arvo Part Lux_ Requiem for a Dream Soundtrack |
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Requiem aeternam dona eis, Domine Die Berichtsanalyse ist fertig gestellt. Die ersten beiden Arbeitstage für BASE in Dinslaken geschafft. Gestern habe ich mich bereits um 21 Uhr hingelegt und wollte ein kleines Nickerchen halten. Wann bin ich wieder aufgewacht? Am Folgetag um 10 Uhr morgens. Dafür hatte ich aber einen erholsamen Schlaf und die ersten Fältchen müssen immer noch warten. Hoffentlich. So langsam kommt ja auch wieder die Zeit, in denen die Radiosender 20.000 mal am Tag "Last Christmas" spielen. Jedes Jahr die gleiche Scheisse. Einige Weihnachtsgeschenke habe ich ja mittlerweile bereits besorgt. Immerhin. Eigentlich wollte ich bereits im November fertig sein. Reines Wunschdenken. "Aber die Realität sieht anders aus", wie die Damen in den Boulevardsendungen im Vorabendprogramm jetzt sagen würden. Habe vorgestern "Requiem for a Dream" geschaut. Der Film lässt mich gar nicht mehr los. Nicht weil ich die Schauspieler sonderlich gut finde. Die einzelnen Persönlichkeiten werden ohnehin nur skizziert. Ich denke die Filmmusik und die absolut bizarr, brachiale Optik ist das, was diesen Film auszeichnet. Hab auch direkt mal nach einigen Liedern aus dem Soundtrack gesucht, und bin natürlich fündig geworden. Seitdem werden die Lieder hier in der Schleife gespielt. So herrlich traurig, dieser Film. Hab grad mal ergoogelt was Requiem heisst. (Die Bezeichnung ist abgeleitet vom ersten Wort des Introitus Requiem aeternam dona eis, Domine („Ewige Ruhe schenke ihnen, der Herr“).
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Datum: 01.12.2006 |
Stimmung: unterzuckert |
Musik: BAP_ Helfe kann Dir keiner |
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Niemand liebt mich Und schon ist er wieder da. Dieser unrühmliche Monat Dezember. Dem Monat an dem alle erwachsenen Singles auf eine harte und demütigende Probe gestellt werden. Ich rede vom Adventskalender (oder heisst es Adventkalender?) Als Kind oder Jugendliche ist die Sache klar geregelt. Man bekommt ihn von den Eltern. Auch in einer Beziehung wird er meist vom Partner gesponsort. Rentner bekommen ihn aus der Apotheke oder von ihrem Hausarzt. Kirchengänger von ihrer Gemeinde. Da ich aber wenig religiös, noch ein Rentner, noch ein Kind und erst recht Single bin stecke ich in einer echten Identitätskrise wenn ich da so stehe. Kalenderlos. Sara hat ja unerhörterweise einen von ihren Eltern bekommen. Auch ich habe meiner Mutter gesagt dass ich gerne wieder einen hätte. "Du bist doch schon viel zu groß dafür." war die kurze, prägnante Antwort meiner Mutter, deren Stimme keinen Wiederspruch duldete.
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Datum: 30.11.2006 |
Stimmung: schwelgend |
Musik: Herbert Grönemeyer_ Siebter Sinn |
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Hässliches Entlein Hier die letztens versprochenen Bilder aus meinem Kindesalter. Ich hab mich richtig erschrocken was für ein überaus hässliches Kind ich gewesen sein soll. Ein Freund von mir sagte letztens dass er dachte das Kind auf den Bildern sei mongoloid. Na toll. Wie gut dass sich das mit den Jahren ein wenig gezogen hat. Denn ein Jahr später war ich ein super süßer kleiner Bursche. Zumindest denke ich das.
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Datum: 29.11.2006 |
Stimmung: gestresst |
Musik: Cascada_ Every time we touch |
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Shoppingwahn und Völlerei Dienstag und Mittwoch war ich in Köln. Zum einen wegen der BASE Promotion Schulung im Hotel Park Inn, die im Übrigen immer in Fresserei und Völlegefühl ausartet, und zum anderen weil ich nach einer anstrengenden, aber erfolgreichen Shoppingtour mit Sara (3 Hosen und ein Pullover für mich/ ein Paar Stiefel, ein Paar Sneakers, ein Schal und ein Top für Sara) bei einem Freund in Köln versackt bin, und eigentlich noch auf eine Party raus gehen wollte, was aber nicht mehr geklappt hat, da mein guter Freund Alex sich im Datum vertan hat. *durchatmet vor lauter Schachtelsätze) Danach gab es dann 3 Folgen Family Guy, wobei ich dann auch langsam aber sicher eingeschlafen bin. Wie immer, wenn ich bei Alex bin. Nach der Heimreise gab es dann die Ernüchterung. Bis Montag muss ich einen Bericht über Journalistische Schreibweisen in Zeitungsberichten fertig stellen. Klingt nicht nur sehr spannend, ist es auch. *Autor beginnt lang und laut zu gähnen* Irgendwas ist ja immer.
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Datum: 26.11.2006 |
Stimmung: am verwirrtesten |
Musik: Element of Crime_ Mach das Licht aus wenn Du gehst |
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Art Brut?! Krieger ist auf Level 18. Was für die Uni getan? Fehlanzeige? Schlechtes Gewissen? Positiv. Gerade ein nettes Gespräch mit einem Freund über Fernbeziehungen gehabt. Ein für und ein wieder ist das - mit den Fernbeziehungen. Aber ganz davon abgesehen ist es für mich jetzt erst einmal an der Zeit alleine in die Zukunft zu blicken. Ohne jemandem neben mir. Ich denke das ist nach beinahe 5 Jahren Beziehung (mal Fernbeziehung, mal nicht) auch angeraten. Ich muss mich wohl erstmal selbst finden. Wer immer ich auch sein mag. Meine Mitbewohnerin Sara zerdeppert gerade volle Rotweingläser im Badezimmer und in der Küche. Langzeitbelichtung. Sowas nennt sie Kunst. Ich nenne es unausgelebte Kindheit. Momentan ist alles ausgeleuchtet mit dutzenden grellen Lampen. Chaos. Meine Wohnung gleicht einem Fotoatellier. Vielleicht bin ich aber auch nur neidisch weil ich sowas nicht mache. Zumindest nicht im Moment.
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Datum: 25.11.2006 |
Stimmung: verwirrter |
Musik: Boney M_ Rivers of Babylon :-P |
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Zwischenbericht Stimmung weiterhin gut. Ich muss anfangen was für die Uni zu machen. Bald. Sehr bald. Krieger ist auf Level 17. Morgen nehme ich Level 18 in Angriff.
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Datum: 24.11.2006 |
Stimmung: verwirrt |
Musik: Boney M_ Daddy Cool :-P |
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Der ganz normale Onlinewahn Seit Tagen bin ich wieder hirntot und vertreibe mir meine (eigentlich nicht vorhandene) Zeit sinnlos vor dem Computer. Genauer gesagt wieder bei Final Fantasy XI Online. Ich muss ja zugeben dass der Sucht- und Sammelfaktor sehr hoch sind, aber mittlerweile kotzt mich das Spiel dermaßen an dass ich es am Liebsten deinstallieren würde. Aber das mache ich nicht. Nicht bevor ich meinen Krieger auf Level 20 habe. *Autor beginnt wie im Fieberwahn zu zittern* Hier nur 4 Gründe warum auch Du Final Fantasy XI Online spielen solltest:
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Datum: 21.11.2006 |
Stimmung: optimistisch |
Musik: none |
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The feeling has gone Heute hat es klick gemacht in mir drin. Irgendetwas wurde umgeschaltet in meinem Kopf. Irgend ein Schalter wurde betätigt. Irgend eine Gehirnwindung wurde freigespült. Ich kann mir Bilder von ihm anschauen ohne dass ich "dieses" Gefühl in meinem Herzen spüre. "Dieses" eine Gefühl das mir gestern noch gesagt hat: "Ich liebe ihn! Ich kann nicht ohne ihn!". Habe gerade eine Email an ihn verfasst und abgeschickt in dem ich ihm ganz klar meinen Standpunkt beschrieben habe. Ganz aufrichtig und teilweise ungeschönt. Und seitdem fühle ich mich nicht nur erleichtert sondern freue mich sogar ein bisschen wieder Single zu sein. Obwohl mir natürlich die körperlichen Zärtlichkeiten und die Geborgenheit die Flo mir gegeben hat nach wie vor fehlen. Alles andere wäre gelogen. Abschied nehmen ist ein Prozess und geht nicht über Nacht. Ich habe 11 Wochen und 4 Tage gebraucht.. Was eigentlich ja recht kurz ist. Ich weiss auch nicht ob sich das wieder verändert, aber ich denke das gröbste habe ich hinter mir. Das ist ein positiver Eintrag.
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Datum: 20.11.2006 |
Stimmung: gut gelaunt |
Musik: Kaiserbase_ Berlin |
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Musik: Kaiserbase_ Berlin (Song aus der aktuellen Berliner Pilsener Werbung)
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Datum: 19.11.2006 |
Stimmung: chilled |
Musik: Den Nippel durch die Lasche ziehen_ Mike Krüger |
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Intuition Vs Erfahrung Hatte heute ein interessantes Gespräch mit Kristof über das Wort Intuition als solches. Da ich ihm und seinem Vater beim Transport eines antiken Schrankes geholfen habe, sind wir auf der langen Autofahrt von Düren nach Recklinghausen (1 Stunde Stau zwischenzeitlich) auf dieses Thema gekommen. Er meint das Intuition eine durch Erfahrungswerte manipulierte Entscheidungsfindung ist. Ich hingegen denke dass das Wort Intuition als solches falsch benutzt wird. Intuition ist der in einer bestimmten Situation zum ersten mal auftretende Impuls der richtigen Entscheidung ohne vorherige Erfahrungwerte. Alles danach ist Erfahrung und keine Intuition mehr. Wikipedia gibt dazu das her: Die Intuition (lat.: intueri = betrachten, erwägen) ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeit von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen, die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben. Was als Umkehrschluss dann aber auch heisst dass Erfahrungen in einer ganz bestimmten Situation X replizierbar sind, Intuition aber nicht. Intuition ist also einmalig in dieser Situation. Nie wiederkehrend.. Philosophisch gesehen zumindest. Oder versteife ich mich jetzt zu sehr darauf? Denn alles "nach" der Intuition wäre dann ja Erfahrung; etwas worauf ich zurückgreifen kann. Mist, das lässt mich gar nicht mehr los.
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Datum: 18.11.2006 |
Stimmung: traurig, aber befreiend |
Musik: 2Raumwohnung_ Millionen von Sternen |
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Musik: 2Raumwohnung_ Millionen von Sternen
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Datum: 17.11.2006 |
Stimmung: traurig/ depressiv |
Musik: 2Raumwohnung_ Millionen von Sternen |
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Khalil Nach wochenlanger guter Laune trifft mich jetzt ein Stimmungstief mit voller Wucht. Habe ein neues Photo von ihm gesehen. Seitdem geht es mir schlecht. Ich dachte eigentlich dass ich darüber hinweg bin. Eigentlich bin ich das auch. Aber traurig bin ich dennoch seit kurzem wieder. Aber ich denke mal das vergeht wieder in einigen Tagen. Hoffen wir mal. Übrigens: Das ist Khalil (sprich Chalil), mein nigelnagelneuer Mitbewohner.
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Datum: 14.11.2006 |
Stimmung: partylaune |
Musik: Kroatische Nationalhymne |
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Kroatenparty An den letzten beiden Tagen habe ich nochmal Gas gegeben. Partymäßig und Sightseeing-technisch. Nach einem schönen Abend mit meiner Cousine Marleen (bereits 37, aber ich würde sie jederzeit heiraten wenn sie nicht mit mir verwandt wäre und Familie hätte) bin ich dann, ebenfalls mit Emilio, durch die Stadt getingelt. Checkpoint Charlie, Alexanderplatz, Bebelblatz, SonyVaio Center am Potsdamer Platz, Eiserne Brücke, den absolut überwältigenden neuen Lehrter Bahnhof, und andere Sehenswürdigkeiten wie Bundeskanzlerhaus (Angie hatte keine Zeit für mich) und diverse Museen deren Name mir gerade nicht mehr einfällt. Für ein paar Stunden war ich auch in Potsdam um meinen alten Freund André und seinen Freund Roman zu besuchen. Hätte gerne noch was von der Stadt gesehen, aber leider war es einerseits dunkel und zweitens immer noch regnerisch. Abends ging es dann zurück, um mit Emilio auf die Rolle zu gehen. Wir hatten bereits einiges intus als wir auf eine kleine, heruntergekommende Bar gestossen sind, in dem alle Menschen aussergewöhnlich ekstatisch tanzten. Zuerst dachten wir die sind alle high, was vielleicht auch stimmte, aber es war eine Kroatenparty wo der Alkohol genau schnell floss wie einem Mädchen an den Hals sprungen. Nach ein paar Bier haben dann auch wir auf den Tischen getanzt. Ja ja, die Kroaten. Am letzten Tag gabs einen Restaurantbesuch (indisch) mit meiner Cousine, ihrem Mann Ulf und ihrer Tochter Lilli-Greta und danach einen Besuch mit Blumenstrauß bei meiner Tante, da sie Geburtstag hatte. (nein, nicht der Blumenstrauß auf dem Tisch. Meiner war viel schöner) Abends dann nochmal chillig raus mit Emilio, nur um dann morgens früh raus um wieder Richtung Heimat zu fliegen. Hätte schon wieder den Flieger fast nicht bekommen. (Note to myself: Ich sollte demnächst früher aus dem Haus gehen.) Berlin November 2006 - eine sehr schöne Zeit.
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Datum: 11.11.2006 |
Stimmung: haarig |
Musik: Deutsche Nationalhymne |
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Intimrasur vor dem Reichstag Da ich leider meinen Rasierer vergessen hatte und mich Emilio andauernd damit aufgezogen hat dass ich aussehe wie ein Schwerverbrecher hatte ich mir ein Paket Einwegrasierer gekauft um die paar Tage zu überbrücken in denen ich in der Hauptstadt verweile. Gesagt getan, und so kam ich dann auf die Idee mich vor dem Reichstag zu rasieren. Zuerst nur zaghaft, dann gings weiter mit der Brust. Kleiner Scherz. War natürlich gestellt. Ich Scheiss Poser ich.
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Datum: 09.11.2006 |
Stimmung: amüsiert |
Musik: Tomorrow Morning_ Jack Johnson |
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Freakshow Berlin. Regen. Die Frisur sitzt. Drei Wetter Taft. Am zweiten Tag musste ich selbstverständlich meiner Verwandschaft einen Besuch abstatten. Onkel Gunther und Tante Ingrid waren zuerst dran. Wir haben Abends ganz viele Bilderalben durchgeblättert. So ist das nunmal bei Verwandschaftsbesuchen. Es ist wirklich komisch dass andere Menschen von mir mehr Baby und Kinderaufnahmen haben als ich selber. Habe einige abphotographiert mit meiner Digitalkamera. Qualität ist leider nicht so gut. Dazu bald mehr. An dem Tag ist dem Tag ist nicht mehr viel passiert ausser dass ich von meiner Tante regelrecht gemästet wurde. Wäre ich die ganze Zeit bei ihr, würde ich innerhalb kürzester Zeit aussehen wie ein Mastschwein. So wie sie. (jetzt sollten Blitze vom Himmel zucken) Nein, ich liebe meine Tante, allerdings könnte sie wirklich mal mehr auf ihr Gewicht achten. Aber wem erzähle ich das. Am Folgetag sind wir nach Gransee gefahren, meinem ehemaligen Heimatort, wo ich vor 17 Jahren gewohnt habe. Es ist jedesmal eine komische Stimmung die mich da erfasst. Ich weiss noch ziemlich genau wie früher alles war, aber dorthin zurück ziehen würde ich auf keinen Fall. Es ist regelrecht deprimierend zu sehen wie sich die Menschen dort nicht wirklich weiterentwickeln. Die Stadt liegt brach. Sie sieht genauso trostlos aus wie noch vor fast 2 Dekaden. Nur die Menschen sind gealtert. Denn die Jugend wandert aus. Typisches Dunkeldeutschlandbild. Wir waren am Grab von meinen Großeltern. (Oma Erna, Opa, Willy, Uropa Reinhold, Uroma Anna) und haben die Grabstelle wieder in Schuss gebracht. Danach Kaffee und Kuchen bei alten Bekannten meiner Tante. Die übliche Fressorgie. (Nur mal so eingeschoben: Ich habe einen kleinen Brief bei der Oma meines ehemaligen Freundes Elias gelassen. Eigentlich bei seiner Oma. Vielleicht meldet er sich ja.) Nach der Heimreise nach Berlin bin ich wieder zu Emilio in die WG, und wir haben den Abend nett ausklingen lassen. Sprich: Wir haben gesoffen was das Zeug hält. Wir sind um die Häuser gezogen (Schönhauser Alleé), haben eine furchteinflößende Frau namens Claudia kennen gelernt die mir die Zunge in den Hals stecken wollte. Claudia ist 38, und studiert seit 9 Jahren (!) Psychologie in Berlin. Sie sei, laut ihren Angaben, jeden zweiten Tag in der Kneipe und hält ein Stammtisch mit diversen Leuten. Die musste sie uns dann auch direkt vorstellen. David, die französische Hakennase, dann ein Mädchen das um die 20 war, sich aber aber wie 50 kleidet, und zwei andere Gestalten ohne Namen die ihre Zeit lieber mit Schach spielen verbrachten als sich an der Unterhaltung zu beteiligen. Muss ja auch nicht. Freaks per Excellencé. Jeder hat über jeden gelästert, und ich glaube insgeheim hassen sie sich alle. Fast mehr als sie sich selbst hassen. Wenn ich so enden sollte nehme ich mir vorher den Strick. |
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Datum: 06.11.2006 |
Stimmung: relaxed |
Musik: Dave Matthews Band_ Every Day |
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Sightseeing und Barbie Lange geschlafen. Nett gefrühstückt in Emis WG. Danach Sightseeing quer durch Berlin. Brandenburger Tor. Das übliche halt. Holocaust Mahnmal (beindruckend. Sieht von aussen wesentlich kleiner aus als es eigentlich ist. Wenn man allerdings drin steht fühlt man sich sehr klein) Museumsinsel, und schliesslich der Gendarmenmarkt. Abends ging es ins Kreuzberger Ausgehviertel, wo wir zuerst eine pinke Schwulenbar namens Barbie Deinhoff´s Freundschaftsclub gestürmt haben (was sich als Fehler herausgestellt hat, und wir per 180°-Wendung rücklinks wieder aus der Bar geflohen sind), um dann in andere, ungleich biedere Gefilde, abzuwandern. Schöner erster Tag. |
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Datum: 06.11.2006 |
Stimmung: abgenervt |
Musik: HLX Song (das Lied bei der Landung bei HLX) |
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Die Bahn - Engel und Teufel Heute ging es nach Berlin. Mittags aufgestanden, nachts noch Koffer gepackt. (Wie immer auf den letzten Drücker),danach mit der Bahn zum Köln Bonner Flughafen. Unterwegs natürlich Verspätung. Die Bahn halt. Man kennt es ja nicht anders. Als ich hechelnd vor der Bulldoggen- gesichtigen Dame am HLX Schalter stand wurde mir dann mitgeteilt dass ein einchecken nicht mehr möglich sei, und dass der Check In seit 5 min vorbei sei. Wieso habe ich immer so viel Glück mit solchen Dingen? Wegen der beschissenen Bahn bin ich zu spät gekommen. Das Geld hole ich mir wieder. Was nun? Umbuchen? "Gerne!", sagte eine andere Dame an einem anderen Service Schalter. Für 160€. Ich muss wohl kreidebleich gewesen sein, denn sie hat mich zur Konkurrenz geschickt. Die hatten es allerdings für 180€. So habe ich mich dann spontan für " Die Bahn" entschieden. 120€ ohne Bahncard. Zum Glück habe ich ja die Bahncard 50. Also 60€. Die ICE Crew war super nett und die netten Schaffnerinnen haben regelmäßig Lachflashs am Mikrofon bekommen, was zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Nachts um 23 Uhr bin ich dann endlich angekommen, und wurde von Emilio in Empfang genommen. Emilio ist der ehemalige Mitbewohner von Flo aus Valencia, der jetzt in Berlin ein Praktikum macht bei einem Professor für Animation und Zeichentrick. Mal schauen was die Tage in Berlin so bringen. |
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Datum: 05.11.2006 |
Stimmung: abenteuerlustig |
Musik: Frank Sinatra_ New York New York |
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Berlin Berlin Hier übrigens die Aufllösung des Quiz (wie ich erfahren habe gibt es keinen Plural von Quiz): Die Stadt in der ich mich befand war Düsseldorf. Das mit dem Quiz ist lustig. Es haben sich sogar viele Leute gemeldet die ich sonst nicht kennen gelernt hätte. Sowas mache ich jetzt öfters. So bekommt man auch unliebsamen Schrott aus dem Haus. Kleiner Scherz. Der Gewinner ist Ben aus der Weltstadt Köln. Apropro Weltstadt: Ich fliege morgen nachmittag nach Berlin. Ich bin gerade dabei meinen nigelnagelneuen Koffer zu packen. Morgen gehts ab in die Hauptstadt. Vor 5 Jahren hätte ich für 8 Tage Berlin lediglich meine Zahnbürste gebraucht, heute bekomme ich meinen Koffer vor lauter Klamotten nicht mehr zu. Die Hälfte der Sachen werde ich ohnehin nicht anziehen. Aber hauptsache ich schlepp sie mit. Ich bin so eine Schwulette geworden. Schlimm schlimm. Ich hab mir von Polyglott nen Berlin Stadtführer (mit externem Stadtplan) gekauft, und werde dann die nächsten Tage mal als Tourist durch Berlin stapfen. Man könnte meinen ich habe mich auf meinen Berlin Urlaub vorbereitet. Leider habe ich nicht eine Sekunde daran verschwendet was ich überhaupt machen werde. Oder wo ich morgen schlafe. Aber das ist ja das schöne daran. Hat nen Touch von Abenteuerurlaub. Ich hab ja Verwandte und Freunde in Berlin. Mal schauen wen ich zuerst besuche. Fruchtloses Wissen (da eh sofort wieder vergessen): Fläche: Stadtgebietsfläche 892 km2, davon entfallen 55 % auf den West- und 45 % auf den Ostteil der Stadt. Ost-West-Ausdehnung max. 45 km, Nord-Süd 38 km.Wohnbevölkerung: 3,39 Mio. Einwohner, davon knapp 448 000 Ausländer im Sept. 2004.Partnerstädte: Los Angeles, Moskau, Paris, Madrid, Brüssel, Istanbul, Budapest, Mexiko-Stadt.
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Datum: 04.11.2006 |
Stimmung: spitzfindisch |
Musik: Ohh Happy Day_ Harlem Gospel Choir |
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Quiz Da Else und Bronte auch ab und zu ein Quiz (Was ist eigentlich die Mehrzahl von Quiz?) veranstalten, inszeniere ich heute auch mal eins. Es gibt sogar etwas zu gewinnen: Ein Buch und eine Postkarte aus Berlin. Die erste richtige Einsendung gewinnt. (Lösung und Adresse bitte hier hin) Die 1.000.000€ Frage: "In welcher Stadt befinde ich mich hier?" |
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Datum: 03.11.2006 |
Stimmung: shakalaka |
Musik: Valeria_ Rythym of the night |
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Mitbewohner rein/ Mitbewohner raus Ich habe einen neuen Mitbewohner. Nach langem hin und her haben wir uns heute spontan für einen neuen Mitbewohner entschieden. Der gute heisst Khalil (spricht man allerdings Chalil) und kommt aus Tunesien. Er ist 25 Jahre alt, sttudiert Wirtschaftswissenschaften und ist Barkeeper im Hundertmeister. In den letzten 2 Wochen waren 3 verschiedene Aspiranten für das kleine Zimmer da, aber keine konnte so überzeugen wie "Special K". Hab ihm heute den Schlüssel in die Hand gedrückt in der Uni, was nicht bei jedem auf Gegenliebe traf. Davor hatten wir Besuch von David dem Pfadfinder aus Konstanz; Rosie der frommen Sächsin und Petru, dem fröhlichen Albaner der Kekse mit zum Frühstück bringt. Leider bedeutet das gleichzeitig auch dass ich Abschied von Marina nehmen muss die die letzten Monate bei uns verbracht hat. Sie hat noch eine Zweitwohnung mit ihrer Schwester die jetzt ins Ausland geht, und deshalb kann sie sich beide Wohnungen nicht mehr leisten. Schade ists. Ich werde sie vermissen. |
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Datum: 02.11.2006 |
Stimmung: lethargisch |
Musik: Volver_Volver Soundtrack (Penelopé Cruz) |
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2 Monate und kein bisschen weiter (oder doch?!) Nun ist es bereits 2 Monate her, und ich vermisse ihn jeden Tag mehr. Leider verblasst die Erinnerung an ihn so langsam. Zu viele Gedanken die ich mir in den letzten 8 Wochen gemacht habe. Zu viele schlaflose Nächte in denen ich an ihn denken musste. Zu viele vergossene Tränen weil ich nicht mehr konnte. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wie er riecht, ich kann mich nicht mehr daran erinnern wie er schmeckt. So langsam vergesse ich sogar wie er klingt. Was mich noch trauriger macht. Ich kann nicht mehr weinen. Dadurch baut sich innerlich so eine Spannung auf dass ich am liebsten den ganzen Tag schreien würde. Aber ich kann nicht. Ich habe seit einer Woche nicht mehr geweint. Vielleicht weil ich abgelenkt war durch die Ereignisse der letzten Tage, vielleicht weil ich auch dem Weg der Besserung bin. Bin ich dadurch wieder offen für jemand anderes? Wohl kaum. Ich frage mich wie lange das noch dauern soll. Muss.
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Datum: 01.11.2006 |
Stimmung: traurig |
Musik: none |
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Wir trennen uns Heute haben sich meine Eltern getrennt. Ganz unscheinbar, still und ohne viel Gefühlsregungen. Versteinerte Mienen. Es gab kaum mehr etwas zu sagen. Stundenlang. Ich habe heute einen letzten Versuch unternommen zu schlichten und noch einmal alles zum Guten zu wenden. Aber manche Entscheidungen stehen im Vorfeld fest, und so ergab sich heute nicht viel neues. Es wurde lediglich ausgesprochen was schon seit Tagen fest steht: "Wir trennen uns. " Der Satz alleine schon. Sich trennen. Trennen von was? Sich trennen von gemeinsamen Vorstellungen und Zielen die man zusammen im Laufe der Jahre hatte? Von materiellem Besitz die sich aus dieser eheähnlichen Beziehung angehäuft hat? Oder schlichtweg das weglassen körperlichen Wohlgefälligkeiten und Liebesbekundungen die man nur mit dieser einen Person teilen will und sonst mit niemand anderen? Meine Mutter ist mit meinem Stiefvater seit einer halben Ewigkeit zusammen. Ich war zarte 14 als er in unser Leben trat und schnell entwickelte sich eine gute Freundschaft zu ihm. Nicht nur das. Klaus ist der Mann den ich als Vater ansehe, denn er war gut zu meiner Mutter und zu meinen beiden Geschwistern und hat sie geistig gefordert und vor allem gefördert. Dass es nicht mehr so ganz rund lief in letzter Zeit ist mir vorher bereits aufgefallen. Leider viel zu spät. Erschreckend daran war dass solche Fragen wie "Wer bekommt dies und das" bereits heute geklärt wurden. Kühl. Geschäftsmännisch. Keine Träne wurde vergossen. Ich hätte am Liebsten laut losgeschrien. Es hat nur noch das Schiedsrichtertrikot gefehlt das ich mir überziehen hätte müssen.
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Datum: 30.10.2006 |
Stimmung: heiter bis wolkig |
Musik: R.E.M._Man on the moon |
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Die 120 Tage des Sodom Nachdem ich den Tag über in Wesel war und ein 4 Stunden Gespräch mit meiner Mutter hatte, bin ich mit meiner Kommilitonin Corinna im Duisburger Filmforum gewesen. Es war mal Zeit für ein wenig Kultur. Haben uns den Film "Die 120 Tage von Sodom" vom italienischen Regisseur Paolo Pasolini angeschaut in der es um die Gewaltherrschaft in Italien während der Nazizeit geht. "In Pasolinis Film sind ein Herzog, ein Bischof, ein Prälat und eine Starpianistin Vertreter der Konservativen, die sich bei Wein und Sekt der uneingeschränkten Machtfülle erfreuen und diese in Abendkleidung in geselliger Atmosphäre und zu harmonischer Musik lustvoll ausleben. Der Film ist in der „Italienischen Sozialrepublik“, der sogenannten Republik von Salò, angesiedelt, einem faschistischen Marionettenstaat im von Nazideutschland besetzten Norditalien. Vertreter des untergehenden Regimes, die als moralisch und sexuell verkommen beschrieben werden, setzen Angehörige des Widerstands mit Waffengewalt in einem Anwesen gefangen. Die Behandlung der Gefangenen steigt in Extreme an, so bekommen sie Kot zu essen und werden wie Tiere an der Leine geführt. Am Ende werden sie von den Schergen der Faschisten brutal ermordet oder gefoltert." Ziemlich verstörender, hoffnungslos schonungsloser Film. Es sind zwischendurch Menschen aus dem Kino gegangen. Ich habe auch zwischendurch überlegt ob ich mir das weiterhin antun soll. Aber die Faszination war stärker. Danach sind wir noch ins Hundertmeister und haben uns ein paar Caiphirinas genehmigt. Da es zu voll war haben wir uns an den Tisch eines Ehepaars gesetzt mit denen wir dann den ganzen Abend verbracht haben. Generationsübergreifend und mehr als unterhaltsam. Marie (55), Berufsschullehrerin und Klaus (53), Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in Duisburg.
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Datum: 30.10.2006 |
Stimmung: mysteriös |
Musik: Keane_ This is the last time |
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Aliens über Duisburg Endlich ist das geheimnissvolle Leuchten über meinem Zimmerfenster gelüftet. Immer nachts kommt in regelmäßigen Abständen ein geheimnisvolles Leuchten, das um die 15 Sekunden anhält und dann wieder verschwindet. Der Horizont ist blutrot getränkt und dieser Anblick ist echt schon ein wenig angsteinflößend, wenn man nicht weiß was es ist. Monatelang hat mich das beschäftigt, und ich bin irgendwann zu der Erkenntis gekommen dass es entweder A ein Wetterphänomen nur über meinem Haus B eine Art Leuchtturm für die Binnenschiffe C Ausserirdische ...sein können. Leider war alles drei falsch wie sich jetzt herausgestellt hat. Bei dem Leuchten handelt es sich um eine Art Hochofen der benachbarten Thyssen Krupp Stahlwerke der Nachts ab und zu von oben geöffnet wird, was wiederrum so extrem den Himmel erleuchtet. Was es so alles gibt in Duisburg. |
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Datum: 29.10.2006 |
Stimmung: erschöpft |
Musik: "A B C D E F G..."_ Kinderlied |
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Luftballons und Krisengespräche Was an einem Tag so alles passieren kann! Es fing ja harmlos an. Morgens (für mich noch tiefste Nacht) um 10 Uhr hat mich Jana geweckt und angefragt ob ich kurzfristig für eine Promo in Essen einspringen könnte. Gesagt getan, und so habe ich den Tag mit Luftballons aufblasen verbracht. War ganz lustig mit Jana. Haben mit einigen Kindern gesungen und Luftballon- Pfeiff- Konzerte gegeben. Ich meine auch vereinzelt Applaus gehört zu haben. Immerhin noch besser als zu Hause zu sitzen und Niederländisch zu lernen. So habe ich wenigstens eine Ausrede dafür es nicht gemacht zu haben. Ausserdem ist Geld ja auch nie verkehrt. Nach meinen jüngsten Lottogewinn von 43,50€ hatte ich ja eigentlich vor mich ins Ausland abzusetzen, aber das habe ich dann doch ganz kurzfristig wieder verworfen. Nach der Arbeit sind wir dann lecker Essen gegangen mit Tobi ("der Tobsen"). War bereits um 22 Uhr MEZ ziemlich müde, was vermutlich an der Zeitumstellung lag. Die eine Stunde fehlt mir also doch. Hätt ich ja nie gedacht. Aber man wird auch älter. Danach schnell nach Hause. Dann hatte ich ein cooles 2 Stundengespräch mit einem alten Freund, der zwischenzeitlich mein "Feind" war. Mittlerweile neutralisiert sich das. Sehr aufschlussreiches Gespräch. Danach hat mich mein Stiefvater angerufen. Ebenfalls 2 Stunden. Meine Eltern haben sowas wie eine "Ehekrise". Meine Mutter wohnt momentan bei Freunden. Alles sehr schwierig. Drogen? Nein Danke! Früher aufstehen? Nein Danke!
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Datum: 27.10.2006 |
Stimmung: wässrig |
Musik: David Bowie_ Changes |
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Schwimmbad Action/ Die verfluchte 7
Da hab ich doch glatt den siebten Punkt in meiner Shitlist vergessen (Eintrag vom 25.10.2006). Das hole ich hiermit nach: Platz 7 in meiner ultimativen Shitlist. 7.) Patrick Swayze So viel Zeit muss sein. |
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Datum: 28.10.2006 |
Stimmung: überschwenglich |
Musik: David Bowie_The man who sold the world |
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Glück im Spiel II Ich habe gewonnen! Lotto! Heute ist wohl mein Glückstag. Nachdem ich vorhin das Buch gewonnen habe, ist mir nun auch ein Lottogewinn in den Schoß gefallen. Mein bisher größter Gewinn in meiner Lottospielgeschichte: pralle 46,50€
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Datum: 28.10.2006 |
Stimmung: noch besser gelaunt |
Musik: Hotel California_ The Eagles |
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Glück im Spiel Pech in der Liebe. So lautet ja das altbekannte Sprichwort. Und so scheint es momentan auch zu sein. Habe soeben hier ein Buch gewonnen. Ich gewinne sonst nie etwas. Ich musste einen Prominenten erraten. (Es war Peter Kloeppel in Jugendjahren)
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Datum: 27.10.2006 |
Stimmung: neutral |
Musik: Adam Green_ Bunny Song |
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Berührungen Ich finde wir Deutschen berühren unsere Mitmenschen viel zu wenig. Hab da vorhin mal drüber nachgedacht. Lediglich wenn man sich begrüsst oder verabschiedet berührt der Durchschnittsdeutsche seine Mitmenschen. Spanier, Italiener und sogar Hollander berührern sich wesentlich öfter. Sei es in einer Unterhaltung an der Schulter, oder einfach nur so um seinen Worten Nachhalt zu verleihen. So gibt es denn bestimmt langjährige Freunde die man nur ganz selten wirklich berührt. Auch nen komischer Gedanke, oder? Aber mir ist es auch schon nen paar mal aufgefallen dass einige Menschen einen größeren Sicherheitsabstand brauchen als andere. Bei mir variiert das von Person zu Person. In Spanien ist mir aufgefallen dass mich wildfremde Menschen ganz vertraut angefasst haben. Zum Beispiel die Eltern von Emilio, dem ehemaligen Mitbewohner von Flo in Valencia. Waren zu Besuch bei denen und haben lecker gegessen, und auch bei der Unterhaltung (soweit dies auf spanisch möglich war) haben sie mich ganz unbewusst mehrmals an die Schulter oder am Ellebogen gefasst. In Deutschland wäre das doch ganz unmöglich, oder?
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Datum: 25.10.2006 |
Stimmung: hoffnungslos überfressen |
Musik: Mia_ Tanz der Moleküle |
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Shitlist Habe hier gerade ein neues Wort gelernt. Und zwar das Wort Shitlist. Es hat mich dazu inspiriert auch selbst mal eine Shitlist anzulegen: 1.) Vegetarische Bratwürstchen 2.) Warten (auf was auch immer) 3.) Nix neues aber trotzdem: Bush, Rice, Cheney, Blair, Merkel und Co. 4.) Pseudo Punks/ Pseudo Emos/ Pseudo Skater/ Pseudo Pseudos 5.) Nichtraucherzonen im Freien 6.) Die Bahn/ Die Post/ Die Telekom 8.) Filme in denen Tiere die Hauptrolle spielen/ Filme in denen Kinder die Hauptrolle spielen/ Filme in denen Patrick Swayze die Hauptrolle spielt 9.) Nichtwähler 10.) Die neue Acé Oma ("Milde Bleiche ohne Chlor") |
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Datum: 25.10.2006 |
Stimmung: überfressen |
Musik: When the man comes around_ Johnny Cash |
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Kugelrund Ich war jetzt knapp 24 Stunden in Wesel bei meiner mum, und habe geschätzte 12 kg zugenommen. 500 Gramm in jeder Stunde. So kommt es mir zumindest vor, denn ich wurde regelrecht gemästet. So war es dann auch nicht verwunderlich als ich dann mit einer riesigen Reisetasche, einer großen Kühlbox voller Essen und einem 2x2m großen Federbett plus 3 passenden Bettwäschen sowie einer 90cm Holzschüssel wieder nach Duisburg kam. Ich war bepackt wie ein Packesel. So muss ich dann auch gewirkt haben. Ich muss ausgesehen haben wie die armen Geschöpfe die ihren ganzen Haushalt in einem Aldi- Einkaufswagen vor sich her schieben und sich an brennenden Mülltonnen wärmen. Ich weiss gar nicht wie ich das ganze Essen in meinen Kühlschrank bekommen soll. Ich denke ich könnte damit ganz Afrika tagelang versorgen. Apropro Afrika und fremde Länder. Hab mich heute mit Freunden darüber unterhalten dass immer mehr junge Menschen, vor allem Studierte und Akademiker nach dem Studium das Land verlassen und auswandern. Kein Wunder wenn man sonst überall händeringend gesucht wird und hier teilweise doof angeguckt wird wenn man sagt dass man studiert. Es wird so getan als ob das was schlechtes sei oder dass man selbst Schuld sei diese Bürde auf sich zu nehmen. Bald werde ich es auch um einiges schwieriger haben, wenn es dann an die Studiengebühren geht. Weiss auch noch nicht genau wie ich das machen werde. Naja, ich lass das einfach mal so auf mich zukommen. Wie leider so vieles in meinem Leben. Blick aus dem Fenster (Duisburg): |
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Datum: 24.10.2006 |
Stimmung: Blutleer |
Musik: Der stille Weg_ Thorsten Rehbein |
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Von Feiertagen und Blutspenden Heute morgen wäre ich doch glatt fast wieder schlafen gegangen als ich gesehen habe dass das Bürogebäude gegenüber um 7 Uhr morgens nicht beleuchtet war. Und ansonsten sind ab 5:30Uhr die Putzfrauen da, und putzen so vor sich hin und kramen manchmal in den Schreibtischen der Angestellten oder sitzen in den Chefsesseln. Heute allerdings: Alles dunkel. Also war ich in der festen Annahme dass heute auf jeden Fall ein Feiertag sein muss, und ich das nur wieder verrafft habe. Nach 15 min unruhigen Schlaf packte mich dann aber doch die Unsicherheit und ich habe Corinna vorsichtig eine SMS geschickt und sie gefragt ob wir heute Uni hätten oder nicht. Was natürlich der Fall war. Wie verpeilt muss man sein. Hatte heute wieder Niederländisch. Ich kann jetzt nicht nur bis 100 zählen, sondern kann mich mehr oder minder vorstellen, und meinen Gegenüber fragen woher er kommt, wo er geboren ist, email, name, usw. Sogar buchstabieren kann ich. Das ist das schöne an Niederländisch: Das kann sogar ich so einigermaßen. Obwohl die Aussprache schon echt ein wenig krass ist teiilweise. Nach dem ausnahmsweise leckeren Mensaessen hab ich mich dann spontan entschieden mal wieder Blut zu spenden. Ab und zu erfasst mich sogar meine soziale Ader. Son halber Liter Blut hat schon was. Wenn son Plastiksäckchen mal platzt würd ich das nicht sehr gerne wieder aufwischen. Das wäre ne ziemliche Sauerei. 10 Stunden Uni hintereinander schlauchen ziemlich. Deshalb hab ich mich jetzt ne Stunde ausgeruht, und werde mich jetzt auf den Weg nach Wesel machen um meine Pflichten als guter Freund und Sohn nachzukommen. Mudda freut sich ja auch mal ihr Kind wieder zu sehen, denke ich. Was schon knapp 2,5 Monate nicht mehr in der Heimat. Es wird wieder Zeit. Buchtipp: Die Päpstin |
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Datum: 23.10.2006 |
Stimmung: still relaxed |
Musik: |
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Von Anal Duschen und Nutella Nach einer angeregten Diskussion in der Mensa hab ich mal überlegt ob ich nicht mal Heilfasten sollte. Denn im Laufe der Jahre hat sich bestimmt jede Menge doofes Zeugs in mir gelagert. Da könnte ich die ganze Sache ja mal ausschwitzen. Nur mit der Darmentleerung habe ich noch so meine Zweifel. Es heisst wenn man vorher seinen Darm leert dann hat man in der Zeit in der man fastet kein Hungergefühl. Zumindest fast nicht. Hab grad mal gegoogelt: Ein Einlauf (auch Klysma oder Klistier genannt) ist ein Instrument, womit Wasser in deinen Enddarm gebracht wird um ihn zu reinigen. Es wird auch Anal-Dusche genannt. -In
der Medizin wird manchmal ein Einlauf vor einer Operation durchgeführt
um den Dickdarm zu reinigen. Klar, ich steck mir meine Brause in den Po. Da wird sich Sara aber freuen wenn sie morgens duscht. Hier kann man sehen wie es einige Volksstämme in Afrika machen. Dafür bin ich allerdings nicht gelenkig genug. Naja, da wirds bestimmt noch eine andere Lösung geben. Mit Glaubersalz denke ich sollte es auch funktionieren. Aber bis es soweit ist geniesse ich noch das Nutella, dass ich nebenbei genussvoll aus dem Glas löffele. Apropro Nutella: Was heisst eigentlich "Nutella"? Ich habe die Frage vor ein paar Jahren schonmal aufgeworfen, bin aber noch zu keiner zufriedenstellenden Lösung gekommen. Hanuta zum Beispiel heisst ja Haselnusstafel. Was zur Hölle heisst dann aber Nutella?
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Datum: 22.10.2006 |
Stimmung: relaxed |
Musik: Take That_ Back for good |
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Back for good?! Hab hier grad gelesen dass sich Take That wiedervereint hat. Scheinbar schon länger. Das ist wohl scheinbar an mir vorrüber gegangen. Als ob die Welt nicht schon genug Probleme hätte. Dann sind jetzt vermutlich alle Würzburger Nachtmenschen enttäuscht, denn ich glaube der hat jeden Freitag und Samstag im Airport in Würzburg aufgelegt, soweit ich das noch richtig in Erinnerung habe. War da in meiner Würzburger Zeit auch relativ oft. Hach ja, Würzburg. Manchmal vermisse ich es ja schon noch. Obwohl ich grade erst im August da war als ich Flo bei seinem Dad in Hanau besucht habe. Was gibts sonst noch? "Bravo" wird 50. Was ich doch früher, wie doch vermutlich alle, begeistert die Dr. Sommer Rubriken gelesen habe. Es stand zwar selten etwas wissenswertes drin, aber belustigendes war es meist schon. Dann hat heute Michael Schumacher seine Karriere beendet, nach einem verlorenen Rennen im Großen Preis von Brasilien. Wieso heisst es eigentlich Großer Preis? Gibts auch nen Kleinen Preis? Oder nen Trostpreis von Brasilien? Hab heute den Tag vergammelt. Blaarp.
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Datum: 21.10.2006 |
Stimmung: gut gelaunt |
Musik: Charlotte Gainsbourg_ The Songs that we sing |
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"Dreh Dich um" Kennt einer von euch die Serie „Queer as Folk“? Ich habe mir die Serie jetzt ein paar mal angetan, und bin zu dem vernichtenden Urteil gekommen dass diese Serie der letzte Schrott ist. Unterhaltsamer Schrott, zugegeben. Wie dort mit dem Thema Sex umgegangen wird, in dem Falle schwuler Sex, macht mich ein klein wenig wütend. Kleines Beispiel: kleines, blondes Etwas (passiv) liegt mit coolem, haarigem Etwas (aktiv) im Bett und kuschelt. Es wird über ernste Dinge geredet, da dem kleinen, blonden etwas auf dem Herzen liegt. Nach der Unterhaltung (die im Übrigen nackt und im Bett stattfindet) gibt es einen Schmatzer und alles ist wieder gut. Die Küsse werden heftiger, und der Haarige guckt den Blonden an und sagt mit Befehlston: „Dreh Dich um“. Und der Blonde dreht sich um und wird gefickt. Wer kennt solche Szenen nicht auch aus dem eigenen Liebesleben. Klischee at its best. Ich freue mich schon auf die nächste Folge. Die Uni hat wieder angefangen und meine Begeisterung hat im Verlaufe der Woche stark nachgelassen. Ich hatte jetzt am Montag meine ersten 4 Stunden Niederländisch. Ziemlich lustige Sprache. Bin mal gespannt ob ich es nicht bereue Niederländisch zu Lernen. Aber auf der anderen Seite bringt es mir denke ich nichts in einem Spanischkurs zu sitzen wo 100 Leute sitzen. Da sind mir Gruppen wie bei uns wesentlich lieber. Wir sind nämlich lediglich 10 Studenten. Dat klopt! (niederländisch: Das stimmt!) Ansonsten ist mein Stundenplan ziemlich zerfleddert. Meistens morgens und Abends eine Veranstaltung, was den restlichen Tag unendlich lang vorkommen lässt. Da kommt natürlich Freude auf. Und ich habe ein Praxisprojekt bekommen das ich nicht mal gewählt habe. Um dem noch die Krone aufzusetzen steht nicht einmal fest wer das Projekt macht, was es beinhaltet und vor allem wann es stattfindet. Das heißt es kann sein dass es mit anderen Vorlesungen kollidiert, die ich dann aufgeben müsste. „suboptimal gelaufen“, um jetzt einmal Stromberg zu zitieren. Besser ist es da schon mit meinen Kommilitonen gelaufen, da es mittlerweile wieder ein geselliges Miteinander gibt. Auf der Erstsemesterparty habe ich Ausschau nach Frischfleisch gehalten. War aber nix dabei. (das war jetzt oberflächlicher Queer as Folk- Style) Eine potenzielle neue Freundin (also auch mehr als eine Kommilitonin) habe ich mit Corinna gefunden, mit der ich in den letzten Wochen so einiges gemacht habe. Wir waren ein paar mal im Kino, Cocktails trinken, haben gekocht, waren zusammen auf parties sowie im Spaßbad planschen. Außerdem haben wir vor ein Video zu drehen wie das von Matt Harding (www.whothehellismatt.com), oder ein Video in Stop Motion Style.
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Datum: 15.10.2006 |
Stimmung: hellwach |
Musik: Eins Live dudelt im Hintergrund |
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Auf der Suche nach der Screenshot Taste Nach einer Woche zocken geht mir das Spiel nun schon so langsam auf die Eier. Das Spiel an sich ist lustig, nur leider sehr demotivierend. Ich bin übrigens ein Krieger der Rasse Hume (also Mensch) und bin mittlerweile im Level 15. Ich würde gerne einen Screenshot von meinem Character machen, bin aber leider zu blöd dafür. Meine neue, stylische Logitech Slimboard Tastatur im trendy black Look hat nämlich leider keine Screenshot Taste mehr! Unerhört! Skandal! Ist sie den Neuerungen dieser Zeit zum Opfer gefallen oder schlichtweg der Schönheit wegen entfernt worden? Kann man sich jetzt nur noch zwischen schönen und guten Tastaturen entscheiden? Gibt es nicht mehr beides in einem Produkt? Ich fordere meine Screenshot Taste zurück!
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Datum: 08.10.2006 |
Stimmung: müde |
Musik: Final Fantasy Soundtrack |
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Final Fantasy XI Online Habe gestern angefangen Final Fantasy XI Online zu spielen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Auf der anderen Seite muss man sagen dass man dadurch auch weniger rausgeht und ergo auch weniger ausgibt. Hoffentlich zumindest. Gestern wäre ich fast ins Fiasco nach Essen gegangen. Allerdings wäre ich da ganz sicherlich nicht unter 30€ rausgekommen, so wie ich mich kenne. Da hab ich mit 12,95€ für das Spiel ja noch ein Schnäppchen gemacht. ;-) Bald werde ich ohnehin nur noch vor dem Computer sitzen und stumpf auf mein Keyboard eindreschen wie einige andere Freunde die dem Online Spielewahn verfallen sind. Nunja, mal sehen. Als Resultat habe ich erstmal bis 7 Uhr heute nacht gespielt. Ich bin so wahnsinnig. Aber es macht Sauspaß.
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Datum: 21.09..2006 |
Stimmung: sehnsüchtig |
Musik: Lenny Kravitz_ Believe in me |
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Sehnsucht nach... (Bilder und Auszüge aus meinem Kunstprojekt aus dem Sommersemester 2006) Sehnsucht ist Antrieb Sehnsucht ist das Streben Dinge im Innersten in Einklang zu bringen. Im Wort Sehnsucht steckt das Wort suchen. Suchen nach etwas anderem als es ist. Sehnsucht ist rot und warm. Sehnsucht ist Antrieb und Ansporn.“ -Kristof, 25, Wesel Sehnsucht nach Geborgenheit Sehnsucht beschreibt auch für mich den Motor meines Lebens, ohne Sehnsucht hat man keine Ziele die einen weiter bringen, ohne ihn kann man nichts bewegen. In der Liebe beschreibt mir die Sehnsucht das Verlangen nach meinem Partner, ihn nie los zu lassen, glücklich und alt mit ihm zu werden. Irgendwann einmal mein eigenes Baby in den Händen zu halten, es lieb zu haben und der beste Vater der Welt zu sein.“ -Karsten, 25, Marl Sehnsucht nach Lebensfreude Es wird nie so etwas wie eine umfassende Zufriedenheit geben. Dafür gibt es einfach zu viele verpasste Gelegenheiten. Verstorbene Verwandte, mit´denen man wichtige Gespräche nicht mehr führen kann, eine schlechte Note, welche einem den Durchschnitt versaut. Die Frage ist, ob einen diese Dinge aus dem Gleichgewicht werfen. Ich denke, man sollte sich über die vielen kleine Dinge freuen. Lustige Gesichter, einen blauen Himmel, geschnittene Haare, tolles Essen. Solche Sachen halt.“ - Johannes, 24, Mönchengladbach Sehnsucht nach Liebe Ich habe zu viele Stunden in meinem Leben mit "Was wäre wenn...?"-Fragen verbracht. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann ändere ich es einfach. Die Kraft daraus zieh ich aus unterschiedlichen Dingen. Meistens sind es aber Personen. Ich nehme mir dann immer vor, meine Veränderungen für diese Personen zu machen. Denn sie hängen emotional an mir und wenn ich versage, dann zieht sie das mit runter. Und das ist verantwortungslos. Was mir gerade am meisten an meinem Leben gefällt? Ich habe eine Freundin. Sie hat mir gezeigt, wer ich bin.“ -Johannes, 23, Mönchengladbach Sehnsucht nach Lust Sehnsucht kann nach vielen Dingen sein: sexuelles Verlangen, Sehnsucht nach Liebe, Zuneigung oder auch nach der Ferne, nach anderen Lebensumständen oder nach einem bestimmten Menschen. Sehnsucht kann erfüllbar und unerfüllbar sein.“ -Mareen, 25, Bremen Sehnsucht nach der Vergangenheit „Mein Opa hatte einen Bauernhof. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie er mit mir zusammen auf unseren Pferden geritten ist, und wie das Heu roch wenn wir sie gefüttert haben. Es ist eine Art Sehnsucht nach der Vergangenheit die sich schmerzlich um mein Herz legt wenn ich daran denke.“ - Steven, 24, Duisburg Sehnsucht nach Mut Mein größtes Problem ist, dass ich meine Homosexualität mit mir alleine herumtrage und ich bisher noch keinem Menschen von Angesicht zu Angesicht was davon gesagt habe und mich langsam von allem abkapsle. Das ist das schlimmste, da in mir zwei Seelen wohnen die glücklich sein wollen.“ Karsten, 25, Marl Sehnsucht nach Frieden Können wir zufrieden sein? Selbstverständlich, denn verglichen mit anderen Völkern können wir uns glücklich schätzen dass kein Krieg in unserem Land herrscht. Man vergisst oftmals auch wie gut wir es haben.“ -Jens, 26, Würzburg Sehnsucht nach Sex Sehnsucht ist viel mehr als bloß vermissen. Sehnsucht ist ein tiefes Gefühl des Verlangens.“ -Kathrin, 21, Aachen Sehnsucht nach Gott Und wenn ich nach dem Tod wirklich mit Gott oder Allah und meinen Fehlern konfrontiert werde, werde ich ihm einige Frage stellen: Wieso tust du mir und den anderen Menschen so etwas an? Wieso gibt es so etwas wie Abschied? Wieso bringst du uns zum Weinen? Was hat das alles für einen Sinn?“ - Halil Ibrahim, 21, Wesel Sehnsucht nach Stärke Früher habe ich oft He-Man geguckt. Ich wollte wie er sein. Klug und stark. Ich habe ziemlich oft verloren und war früher ein Außenseiter. Ich hab nie überschwängliche Siege davongetragen. Ich bin oft gedemütigt worden und wurde fast depressiv. Aber an meinen Idealen habe ich über die Jahre (mehr oder weniger erfolgreich) festgehalten. Und mittlerweile kann ich darauf stolz sein. Es hat mich geprägt. Es hat mich zu dem gemacht, was ich bin.“ -Johannes, 24, Mönchengladbach Sehnsucht nach Bodenständigkeit/ Kontinuität Meine Mutter hat mich mit 17 bekommen. Sie war sicherlich nicht immer eine gute Mutter obwohl ich sie natürlich über alles liebe. Ich durfte nahezu alles. Aber ein Kind sehnt sich insgeheim nach Kontinuität, Bodenständigkeit und Mäßigung.“ - Steven, 24, Duisburg Sehnsucht ist greifbar Manchmal ist man einfach traurig und sehnt sich nach etwas wovon man nicht einmal weiß was es ist. Grundlos. Nicht greifbar. Das sind Momente im Leben in denen man in sich geht und am liebsten für sich allein ist.“ - Steven, 24, Duisburg Sehnsucht nach mehr Zeit Glaubst auch Du, dass der Sinn des Lebens einzig in der Leidenschaft besteht, die eines Tages in unsere Herzen, Seelen und Körper fährt und dann ewig brennt? Was immer zwischendurch geschehen mag? Und wenn wir das erlebt haben, haben wir dann vielleicht doch nicht umsonst gelebt? Ist die Leidenschaft so tief, so grausam, so großartig, so unmenschlich? ... Und gilt sie vielleicht gar nicht einer Person, sondern nur der Sehnsucht?“ - Sándor Márai |
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Datum: 19.09.2006 |
Stimmung: zermürbend |
Musik: Charlotte Gainsbourg_ Everything I can´t see |
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Zeichen?!- Die „wunderbare“ Welt der Fernbeziehung Ich sehe Zeichen in alles und jedem, und auch jetzt, 16 Tage nach dem Tag NULL habe ich noch gelegentlich schlimme Stunden, da ich es einfach noch nicht wahr haben kann. Vorgestern hatte ich einen Heulkrampf als ich in meinem Tiefkühlfach ein Stück eingefrorenen Kuchenteig gefunden habe den ich zusammen mit Flo gemacht habe als er vor 5 Wochen das Letzte mal bei mir in Duisburg war. Wie gut dass meine Mitbewohnerin nicht da war, denn wie blöd hätte es ausgesehen wie ich dort vor dem in Alufolie eingewickelten Teigklumpen vor mich hingeschluchzt habe. Selbst der IKEA Katalog ist gegen mich. Auf Seite 369 des aktuellen IKEA Katalogs steht im Fillialvergleich Dresden und Duisburg direkt nebeneinander. Ist ja auch logisch. Alphabetisch gesehen. Selbst die Bahn schreckt nicht davor zurück in ihren Selbstbedienungsautomaten Dresden und Duisburg als Fahrtziel nebeneinander anzugeben. Auch hier greift wieder die alphabetische Logik. Was aber der aktuelle HLX Newsletter mit mir veranstalten will geht auf keine Kuh-haut. Das ist an „Bösartigkeit“ schon kaum mehr zu überbieten. „Wir verleihen ihrer Liebe Flügel“ prangert das gelbe Logo meine Liebesmisere an. „Flüge in die romantischsten Städte Europas zum Taxipreis. Und weil die grauen Tage optimal für kuschelige Stunden sind, haben wir diese Woche tolle Romantik-Tipps für Sie parat.“ Ich könnte kotzen. Was habe ich nur verbrochen damit die Welt so herzlos mit mir umspringt? Ehrlich gesagt geht es mir seit 2 Tagen besser. Überall sehe ich ihn. Alles erinnert mich an ihn. Orte an denen ich mit ihm war erscheinen mir mit einmal trostlos. Ich habe mich mehr als 2 Wochen in meiner Wohnung verkrochen, hatte kaum Kontakt mit Freunden und wollte für mich trauern. Intensiv trauern. Mit allem was dazu gehört. Viele haben sich Sorgen gemacht. Aber ich konnte einfach nicht anders. Die einzigen „echten“ Menschen die ich in dieser Zeit gesprochen und gesehen habe war die Verkäuferin an der Kasse im Supermarkt. Ich begebe mich seit vergangenen Donnerstag zum Glück wieder unter Leute. Immerhin. Ich war auf der Bang in Oberhausen, war bei Freunden in Bochum und mit einer Kommilitonin zweimal im Kino. (Das Parfüm/ Die Frau aus dem Wasser) Ich werde in den letzten Tag oftmals gefragt ob ich nochmals eine Fernbeziehung eingehen würde. Die Antwort ist „JEIN“.
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Datum: 05.09.2006 |
Stimmung: schwelgend |
Musik: Soundtrack_ Wunderbare Welt der Amelié |
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Liebesgedicht von Flo (Sommer 2006) Ich denk an Dich. Was soll ich machen? Meine Gedanken woll´n sich nur um Dich dreh´n. Ich sehe Dich in jedem Bild. Alle Farben werden Dein Gesicht. An jeder Straßenecke bleib ich steh´n. Ich höre Dich in jedem Ton. Es gibt kein einziges Geräusch ohne Dich. Ich denk an Dich, und die Menschen, die vorübergehen, sehe ich nicht. Ich denk an Dich. Wie Du wohl aussiehst hier im dem hellen Sonnenlicht? Ich sehe Dich, wo niemand ist. Du wartest hinter jeder Tür. Ich höre Dich, wenn alles schweigt. Deine Stimme klingt für immer in mir. Ich bin bei Dir. Du bist mir nah. Ich wünsch mir nur, Du wärst da. Ich denk an Dich, an deine Haare. Sind sie länger, oder nicht? Ich denk an Dich. Wo bist Du gerade. Vielleicht schläfst Du oder sprichst? Ein Liebeslied, das wollt ich nicht. Das ich gar nicht so geplant. Jetzt hörst Du es. Wunder Dich nicht, ich hab Dich schließlich vorgewarnt. Ich bin bei Dir. Du bist mir nah. Ich wünsch mir nur Du wärst da. Ich wünsch mir nur Du wärst... Du wärst da. Flo
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Datum: 02.09.2006 |
Stimmung: innerlich tot |
Musik: none |
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Flo ist der Mann mit dem ich mir vorstellen kann mein ganzes Leben lang zusammen zu sein. Flo ist der Mann den ich heiraten möchte. Flo ist mein Seelenpartner. Zumindest dachte ich das. Denn Flo hat heute mit mir Schluss gemacht. Ich habe gerade einige Anrufe getätigt, habe Freunde davon in Kenntnis gesetzt was Sache ist und irre momentan ziellos durch die Wohnung nur um mich selber dabei zu erwischen unsinnige Dinge zu tun. Psychologen würden das als Übersprungshandlung bezeichnen. Ich nenne es „Noch- nicht- wahr- haben- wollen“. Oder „Nicht-begreifen-können“. Ich bin momentan nicht mal traurig. Ich habe ja nichts verloren, denn ich fühle nichts. Meine Hand tut weh. Sie blutet leicht. Ich habe wohl gegen die Wand gehauen. Aber ich spüre nichts. Mein rechter Fuß tut weg. Ich habe wohl gegen das Bett getreten. Aber ich spüre nichts. Ich spüre nichts. Fast 13 Monate wurden mit einem einzigen kurzen Anruf sinnlos gemacht. Er wollte nicht am Telefon Schluss machen, aber ich habe gemerkt dass etwas nicht stimmt und habe deshalb nicht locker gelassen, bis es dann zu diesem Anruf kam. Er kommt dennoch morgen aus Dresden zu mir. Und ich hoffe. Und das obwohl es laut seiner Aussage keine Hoffnung mehr gibt. Ich spüre nichts. |
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Datum: 21.07.2006 |
Stimmung: erleichtert |
Musik: Depeche Mode_ Precious |
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Aufgeschoben Das Leben ändert sich unaufhörlich. Jeden Tag. In jeder Bewegung. Injedem Atemzug. Veränderung ist der Pulsschlag des Lebens. Der Impuls, der ein Leben lebenswert macht. Es hat sich so viel verändert in den letzten Wochen. In meinem Leben. Im Leben anderer. So kommt es mir zumindest vor. Eigentlich ist nicht viel nennenswertes passiert. Aber dennoch fühle ich mich anders. Nehme Dinge anders wahr. Gehe mit gewissen Menschen anders um. Manchmal fühle ich mich sogar als ob ich mich anders bewege. Was passiert ist? Ich habe mich verändert. In eine Richtung verändert, in die ich nicht gehen wollte. In den letzten Monaten habe ich einige Menschen behandelt als seien sie Luft. Habe mir die Menschen heraus gepickt mit denen ich was machen wollte, und die Menschen vernachlässigt mit denen ich nicht sprechen wollte. Vielleicht weil sie unangenehm sind und Überwindung kosten. Vielleicht weil ich ihre Probleme nicht hören wollte. Vielleicht weil sie langweilig sind. Vielleicht aber auch nur weil ich mich nicht getraut habe ihnen entgegenzutreten. Und warum? Egoismus. Ich war so sehr mit mir selbst beschäftigt dass ich andere Menschen nur noch getrübt wahrgenommen habe. Ich bin nicht mehr richtig auf ihre Gefühle eingegangen, weil ich selbst zu viel mit mir selbst zu tun hatte. Warum denken eigentlich immer alle ich sei melancholisch? Auch „traurig“ habe ich in den letzten Wochen sehr oft gehört. Ich bin nicht melancholisch, und erst Recht nicht traurig. Dies ist ein verdammt - verschissen - fröhlicher Eintrag! Wie kann man auch anders bei diesem herrlichen Wetter. Ich war sehr oft am See und bin mittlerweile richtig braun, habe einen Freund wieder kennen lernen dürfen nachdem ich ihn 4 Jahre kaum gesehen habe. Außerdem haben alte Bekannte aus meiner ehemaligen Heimatstadt Gransee (Brandenburg) meine Eltern besucht, was einen in Erinnerungen schwelgen lässt. Wie unbeschwert mir diese Zeit im Nachhinein doch vorkommt. Ich kann mich noch ziemlich genau an den Tag der Grenzöffnung erinnern. Vormittags war ich in der Schule, dann kam diese berühmte Rede im DDR Staatsfernsehen dass die Grenzen geöffnet werden. Nachmittags waren wir unterwegs ins Nirgendwo. Ich habe nicht einen meiner Freunde wieder gesehen. Bis heute nicht. Aber ich spiele mit dem Gedanken Kontakt mit einem Jungen aufzunehmen, von dem man sagt, dass es mein bester Freund war damals. Er soll jetzt Medizin studieren, und sich auch ansonsten gut entwickelt haben. Aber was soll ich ihm schreiben? „Hallo, ich bin Steven. Vor 17 Jahren wurde ich aus meinem Leben gerissen und gezwungen woanders sesshaft zu werden. Außerdem bin ich schwul.“ Nein, so geht das nicht. Aber dass ich mich bei ihm melden möchte spukt schon seit Jahren in meinem Kopf herum. Und ich habe Angst, dass ich es niemals machen werde. Bald kommt mein Freund aus Spanien zurück, wo er fast ein Jahr lang studiert hat. Er wird nach Dresden zurück ziehen, wo er Architektur studiert. Das wäre dann auf dem Weg. Aber zuerst werde ich ein paar Wochen mit ihm genießen bevor es dann wieder ans Lernen und Arbeiten geht. Mein Leben ist das reinste Chaos. Wohin mich mein Weg wohl führen wird? Und wieder ändert sich das Leben unaufhörlich.
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Datum: 08.07.2006 |
Stimmung: melancholisch |
Musik: The Snowman_Walking in the Air |
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Traurigkeit der Traurigkeit wegen Ich fühle mich ausgetrocknet, verzehrt und müde. Dabei habe ich inden letzten beiden Tagen so gut wie nichts gemacht. Ich saß hier so rum, habe viel gelesen, Musik gehört, einige Filme geguckt, und habe mich regelrecht verschanzt. Ich brauchte meine Ruhe. Wollte traurig sein. Sich verlieren in dem Gefühl. Weinen ohne Grund, um der Seele Druck abzulassen. Anders als sonst. Da bin ich traurig, und ich weiss nicht wieso. Diesmal wollte ich einfach traurig sein, der Traurigkeit wegen. Macht das Sinn? Ich muss jetzt mal eine Lanze brechen für Duisburg. Die Stadt ist doch nicht so schlecht wie ich immer dachte. Klar, sie ist nicht so schön wie Würzburg, Köln oder Wesel, aber hat dennoch auch ihren Charme. Bin vergangene Woche ein bisschen herum gekommen, und das was ich gesehen habe ist durchaus sehenswert. Aus der Not eine Tugend gemacht. Schließlich wohne ich voraussichtlich die nächsten 5 Jahre hier. Meine Mitbewohnerin Sara macht Duisburg schlecht wo sie nur kann, und sagt schon „Ich hasse Duisburg“ wenn sie aus dem Wochenende aus Hamm, ihrer Heimatstadt, kommt. Das nervt nicht nur, sondern macht mich jedes mal aggressiver und lässt mich immer mehr abstumpfen. Zugegeben: Ich kann mir besseres vorstellen, aber so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Heimat hin oder her: Finde den Begriff Heimat doof. Denn nur weil ich in Zehdenick, Brandenburg geboren bin ist es noch lange nicht meine Heimat. Meine Heimat ist immer da wo ich mich wohl fühle. Egal ob in Wesel, Würzburg, Köln, Valencia oder in Köln.
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Datum: 31.05.2006 |
Stimmung: traurig |
Musik: James Blunt_ Goodbye my Lover |
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Sie ist heute von uns gegangen. Sie hatte einen schönen Tod. Einen Tod, den man sich wünscht. Einen Tod den man nicht spürt, sagte der Arzt. Aber wieso nur so früh? Und wieso ausgerechnet sie? Sie war so quicklebendig, hatte keinerlei Schmerzen, und war für meine Familie und mich eine Frohnatur wie es sie nie wieder geben wird. Nie wieder werde ich mit ihr kuscheln, nie wieder werde ich mir ihr spielen. Aus. Vorbei. Ich kenne meinen Hund Areesha seitdem sie 6 Wochen alt ist, habe gesehen wie sie größer geworden ist und wie sie Ihre Kinder geboren hat, habe unzählige Stunden mit ihr in einem Bett geschlafen, eng an eng, meistens in meinen Kniekehlen oder ganz nah am Bauch. Sie hat es geliebt wenn ich ihr die Innenseite der Ohren gekrault habe, und kannte die Stellen an der sie kitzelig war. Als Welpe, als sie sich noch nicht so wehren konnte habe ich immer ihren Bauch geküsst. Das hat sie gehasst, aber sie hat dabei immer so lustige Grimassen gemacht. Wenn man „Bauch küssen“ sagte, hat sie immer angefangen zu jaulen, weil sie wusste dass man sie wieder ärgern will. Ich glaube sie hat es dennoch gerne gehabt, fast so wie kleine Kinder die zwar vor dem Papa wegrennen, aber dennoch gefangen und durchgekitzelt werden wollen. Areesha hatte riesige Ohren, was super witzig aussah in Relation zu ihrem winzigen Körper. Sie war der perfekte Hund. Für mich. Für meine Familie. Als wir entscheiden mussten ob sie leben oder eingeschläfert werden soll brach für mich eine Welt zusammen.. Ich kann das noch gar nicht so richtig glauben dass sie nicht mehr bei uns ist. Das ganze reißt so ein riesiges Loch in unsere Familie. Sie war immer da wenn man zu Hause war. Immer jemand der einen warmherzig und Schwanz wackelnd begrüßt hat wenn man nach Hause gekommen ist. Sie hat einen getröstet wenn man traurig war, und hat sich gerne angeboten wenn man kuschel bedürftig war. Sie hatte eine faustgroße Ziste im Magen die mit der Aoarta verwachsen war und mit einem halben Liter Blut gefüllt war. Der Arzt sagte uns dass sie so noch 2 bis 3 Wochen leben würde, und dann innerlich verbluten würde. Der Rest ist Geschichte. Sie wird mir so in Erinnerung bleiben, wie sie war. Warmherzig, frech, intelligent, eigensinnig und schlichtweg der beste Hund den man sich wünschen kann. Areesha wird immer mein Hund bleiben.
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Datum: 18.05.2006 |
Stimmung: sick |
Musik: Rufus Wainwright_ Hallelujah |
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Sommer mit Hindernissen Der Sommer steht vor der Tür, und ich habe seit nunmehr knapp 4 Wochen Heuschnupfen und kann nicht vor die Tür. In der Uni werde ich alle 10 min gefragt ob ich ein Taschentuch brauche. Ich laufe fast nur noch mit Sonnenbrille herum. Nicht weil ich cool sein will, sondern um andere daran zu hindern mich auf meine puterroten Augen anzusprechen. Es ist echt ätzend wenn man kaum vor die Tür kann und bei jedem falschen Windstoß eine Nießattacke bekommt, und so alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und ich hatte eine Menge Aufmerksamkeit in den letzten Wochen. Ich habe heute beschlossen einfach nicht mehr krank zu sein, und dennoch raus zu gehen, da ich hier drinnen verrückt werde. Mein Körper wehrt sich noch dagegen, aber ich hab einfach keine Lust mehr drauf. „Nene, nich mit mir.“, hab ich ihm gesagt. Einfach mal wieder ein Sonnenbad genießen, einen Stadtspaziergang machen, oder schlichtweg Eis essen gehen. Zudem kommt mein Freund in 10 Tagen aus Valencia, und da muss ich schließlich gut für ihn aussehen. Ich freue mich schon darauf ihn wieder in meinen Armen zu halten, ihn zu küssen und ihm zu sagen: Ich liebe Dich. Vorgestern waren wir das erste mal am See für dieses Jahr. Genauer gesagt an der Sechs- Seenplatte in Duisburg. Wir haben gegrillt, gespielt und haben ein riesiges Lagerfeuer gemacht. Und was wäre ein schöner Tag am See, ohne Nachts nackt zu baden. Dinge halt, die man bei diesem Wetter tun sollte.
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Datum: 07.05.2006 |
Stimmung: in Erinnerung schwelgend |
Musik: none |
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Von neuer und alter Freundschaft Kennt ihr das auch? Nach einer verfeierten Nacht mies drauf zu sein? Heute ist solch ein Tag. Gestern Abend war ich bei Jana auf einem kleinen Sit In und habe mir ordentlich die Kante gegeben. Es war eine gute Gelegenheit einige Kommilitonen aus meinem Studiengang besser kennen zu lernen. Ich wollte eigentlich nicht hingehen, da ich zur Zeit ja so starken Heuschnupfen habe und aussehe wie Quasi Modos Halbbruder.. Aber es war doch noch ziemlich witzig. Gestern auf der Party wurde ich von einem Mädchen gefragt ob ich Drogen nehme. Das hat zuerst ein wenig weh getan. Auch wenn sie es nicht so meinte und es auf meine geröteten Augen bezogen war. Letztes Wochenende habe ich mit Kristof und Jens auf dem Balkon gegrillt. Es war toll die beiden endlich mal wieder zu sehen, da ich vor allem mit Jens zur Zeit nicht besonders viel Kontakt habe. Es war nichts großartiges. Nichts, was man nicht schon ein paar mal davor hatte. Aber das ist das schöne an guter Freundschaft: Auch wenn man sich für 2 Monate nicht gesehen hat, so ist es doch als sehe man sich jeden Tag. Kristof kenne ich schon mein ganzes Leben. So kommt es mir zumindest vor. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, und ich kann ihn mir gar nicht mehr weg denken. Will ich auch gar nicht. Dabei war es nicht immer leicht mit ihm, und es gab Tage da hatten wir Streit oder hatten wenig miteinander zu tun. Aber wenn man sich dann wieder gesehen hat, war es so als wäre nicht ein einziger Tag dazwischen. Aber ist das nicht immer so mit besten Freunden? Sich vergeben können, jemandem die Meinung geigen, und etwas sagen wenn man Spaghetti- Sauce um den Mund verschmiert hat. Früher als Jugendliche haben wir im Sommer immer Filme gedreht. Meistens Nonsense- Geschichten, die nur wir lustig fanden. Seltsame Musikvideos von den Backstreet Boys, obskure Filme über Schokoriegel fressende Marsmenschen oder Jackass- Videos ohne wirklichen Inhalt. Nichts war uns heilig. Kinder sind unbeschwerter. Das wird mir immer dann bewusst wenn ich mir alte Videos aus vergangenen Tagen anschaue. Manchmal wünschte ich die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Aber man entwickelt sich weiter, und das ist auch gut so. Schön wars dennoch.
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Datum: 24.03.2006 |
Stimmung: überschwenglich |
Musik: Seasons in the Sun |
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Von weinendenden Puffmuttern und der Zeit meines Lebens
3 Wochen Spanien liegen hinter mir. Was für eine Zeit. Nicht nur das ich bei 32°C am Mittelmeer gelegen habe, nein ich habe auch noch die Party des Jahres gehabt, denn zu der Zeit stiegen die so genannten Las Fallas, ein valencianisches Volksfest um den Winter zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen. Knapp eine Woche lang war die Stadt in heller Aufruhr, denn es wurden tagtäglich Masclettas, sehr laute Knallfeuerwerke, veranstaltet. Morgens wurden wir pünktlich um 8 Uhr mit einem Feuerwerk und einer vorüberziehenden Blaskapelle geweckt. In den letzten 4 Tagen fand Abends ein gigantisches, 20 minütiges Feuerwerk statt. Am vorletzten Tag der Fallas (sprich Fajas) wurde eine Parade veranstaltet, der einem Kölner Karnevalszug in nichts nachstand.
Am endgültig letzten Tag wurden haushohe, hölzerne Figuren angezündet und verbrannt. Dies entstand aus einer alten Tradition, nachdem die meist gehassten Nachbarn durch Holzfiguren karikiert wurden. Mit der Zeit wurde es dann politischer und es wurden bekannte Politiker veräppelt. Heutzutage ist es ein bunter Mix aus allem, und es wurde politisches mit fiktivem zusammen gewürfelt. Märchen, berühmte Personen, Fabelwesen aber auch lokale Themen wurden karikiert. 7 Tage lang vibrierte die Stadt und die Menschen waren sehr ausgelassen. Es wurde auf den Straßen getanzt, Grillfeste wurden unter dem wolkenlosen Himmel veranstaltet.
Wir waren auch im L´oceano Grafico, einem Unterwasserzoo. Sehr toll gemacht. Auch wenn mir die Delphine und die kleineren Wale sehr Leid tun. Solche Tiere sollten einfach nicht in solch (verhältnismäßig) kleinen Becken gehalten werden. Man kann wirklich sagen das ich diese 3 Wochen sehr genossen habe. Leider sind sie, wie alles was sehr viel Spaß macht, viel zu schnell verstrichen. Wir haben in Valencia Bekanntschaft mit einem Düsseldorfer Dönermann gemacht, haben Flos Nachbarin, einer vermeintlichen Puffmutter mit Whiskystimme und rosa Leggins, beim Weinen auf dem Balkon zugesehen, einer englischen Austauschstudentin mit einem Saufspiel (Mäxchen) unter den Tisch gesoffen, haben super leckere Paella gegessen bei den Eltern von Flos Mitbewohner Emilio, haben eine Torte erfunden, und sonst einfach eine tolle Zeit gehabt. The time of my life
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Datum: 16.02.2006 |
Stimmung: neutral |
Musik: Jack Johnson_ Flake |
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Schweigemauer Heute in der Straßenbahn habe ich eine Frau bitterlich weinen sehen. Zuerst saß sie nur so da und war ganz bleich. Ich dachte zuerst sie sei eine Drogensüchtige, wie man sie hier in Duisburg ja leider öfters antrifft. Dann aber schoss es aus ihr heraus und sie fing ganz urplötzlich das Schluchzen an. Die Köpfe der Fahrgäste gingen schlagartig nach unten oder wechselten die Richtung. Sie war auf einmal ganz alleine in der riesigen Zahl an Passagieren. Wie eine Mauer aus Ignoranz und Unfähigkeit zu Helfen bäumte sich die Situation zwischen ihr und den Umstehenden auf. Jeder tat so als ob man das nicht gesehen hätte. Auch ich senkte meinen Kopf, strich ihr beim Aussteigen aber leicht über die Schulter und guckte sie an. Sie hat verstanden was ich damit meinte.
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Datum: 14.02.2006 |
Stimmung: neurosenbelastet |
Musik: Hildegard Knef_ Für mich solls rote Rosen regnen |
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Geburtstagsdepressionen Jedes Jahr der gleiche Mist. Kurz vor meinem anfallenden Geburtstag verfalle ich zusehends in völlig belanglose Depressionen, die mir jedes Jahr den Geburtstag versauen. Dieses Jahr ist es mir nicht ganz so bewusst geworden, da ich in den Tagen zuvor so viel zu Lernen hatte und Klausurstress hatte. Mir war einen Tag vor meinem Geburtstag nicht mal richtig bewusst dass ich bald Geburtstag habe. Und gestern wollte ich eigentlich mit meiner Mitbewohnerin Sara feiern das wir die Klausuren so gut bewältigt haben. Plötzlich war ich dann schlecht drauf, was sich dann im Laufe des Abends gesteigert hat. Bis ich dann irgendwann beschlossen habe um 10 Uhr ins Bett zu gehen. Hab mich dann ins Bett gelegt und wollte eigentlich schlafen, was nicht auf die Gegenliebe von Sara getroffen ist, die selbstverständlich ziemlich enttäuscht von meiner blöden Aktion war. Das ganze hat sich dann so zugespitzt das ich um 0 Uhr nicht ans Handy gegangen bin. Auch die folgenden Anrufe habe ich nicht beantwortet und die SMS habe ich nicht gelesen bis heute Nachmittag um 16 Uhr. Den ganzen Tag schon rufen Leute an, deren Gespräche ich nicht annehme. Hat was von einer Neurose, oder? Kristina hat mir sogar einen Papageienkuchen gebacken, den sie gerne vorbeibringen möchte, auch wenn sie morgen eine wichtige Klausur schreibt. Aber ich kann nicht. Eigene Geburtstage haben für mich etwas Krankes, Angsteinflössendes. Vor allem runde Geburtstage. An meinem 10. Geburtstag habe ich 7 oder 8 meiner Freunde eingeladen, hatte alles dekoriert, Kuchen gebacken, Salate gemacht, Spiele vorbereitet. Und nicht einer ist gekommen. Sie hatten alle ihren Grund, und haben sich auch entschuldigt dafür, aber ich war zu Tode getrübt. Das hat mich wohl damals gebrandmarkt. Mein 20. Geburtstag war genauso schlimm. Diesmal lag es aber nicht daran das niemand kam, sondern an schlechtem Timing der Anrufenden. Denn alle, bis auf ein oder zwei haben erst am späten Nachmittag gratuliert, was dann dazu führte das ich die 15 bis 16 Stunden davor die Hölle durchschritt, da ich dachte sie würden es alle vergessen. Geburtstage sind auch Paradebeispiele dafür das dieser Tag doch eigentlich vollkommen überflüssig ist. Auch wenn diese Milchmädchenrechnung nicht aufgeht, denn auf fremde Geburtstage gehe ich ja gerne. Es ist immer Schade wenn sich wichtige Personen nicht melden. Aber es ist kein Weltuntergang. Bin nicht stolz darauf, aber ich habe dort ein Elefantengedächtnis. Ich bin leider selber ein ganz schlimmer Geburtstags- vergesser. Ich hoffe dieser Tag geht schnell vorüber. Sara fährt gleich zurück nach Hamm für ein paar Wochen, und dann bin ich erst einmal alleine. Ich denke Ruhe brauche ich jetzt auch. Nichts gegen Sara, sie ist ein Engel, aber ich denke ich bin zurzeit niemandem zumutbar.
Zitat des Tages >>Ich hoffe du verstehst das jetzt nicht falsch, aber du bist die Kloschüssel meines Lebens. Ich kotz dich voll, und hoffe dass du nicht überquillst.<<-Kristof am Telefon
Geburtstagsvideo von Sara:
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Datum: 08.12.2006 |
Stimmung: peinlich berührt |
Musik: Deutsche Nationalhymne ;-) |
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Über Tippelschritte und Persönlichkeitsdefizite Nachdem ich meinem Leben in den letzten Monaten die (hoffentlich) richtige Richtung gegeben habe, denke ich in anderen Dimensionen. Ich denke nicht mehr so stark akzentuierend wie noch vor ein paar wenigen Tagen. Andauernd höre ich: „Ich will etwas an meinem Leben ändern.“ „Ich brauche einen Neuanfang“, und ähnliches. Das liegt hinter mir. Wie es unsere Bundeskanzlerin in einem anderen Zusammenhang gesagt hat: „Die Politik der kleinen Schritte“. So soll es bei mir die Zielsetzung der kleinen Schritte sein. (Nicht das jemand denkt ich hätte ernsthafte Sympathiebekundung zu unserer Kanzlerin geäußert, aber das ist mir doch haften geblieben) Wo wir gerade bei unserer allseits geschätzten Kanzlerin sind: Ich hatte letzte Woche eine mündliche Prüfung bei einem recht bedeutenden Politikprofessor. Thema Regierungsbildung in Deutschland, Große Koalition, usw. Dort ist mir irgendwann heraus gerutscht: „ Frau Merkel hat ein gravierendes Persönlichkeitsdefizit im Vergleich zu Gerhard Schröder.“ Ich meinte natürlich dass sie weniger charismatisch rüber kommt. Er hat gelacht. Und ich fast geweint.
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Datum: 07.02.2006 |
Stimmung: Feierstimmung |
Musik: Nelly Furtado_ Try |
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Fast unbemerkt, aber dennoch dran gedacht: Heute ist es schon wieder ein Jahr her seitdem ich wieder Tagebuch schreibe. Wenn man mal die 16 Monate Pause davor abziegt ist das eigentlich mein 5. Jahr, in dem ich Online Tagebuch schreibe. Leider sind meine alte Unterlagen irgendwann abhanden gekommen, und ich habe keinerlei Einträge oder Kopien davon. Das hat mich damals ne Menge Tränen gekostet. Film des Tages: Barfuss (Gerade mit Sara geguckt)
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Datum: 04.02.2006 |
Stimmung: durcheinander |
Musik: Nirvana_ Smells Like Teen Spirit |
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Traumdeutung? Besser nicht! Ich hatte gerade einen Abenteuertraum. Von einem Riesengroßen, verlassenen Labyrinth einer alten, untergegangenen Kultur unter einen Grab auf einem öffentlichen Friedhof. Dort bin ich zusammen mit jemanden der mir gerade nicht mehr einfällt, gewandert, gekrochen, gerutscht und wurde fast von Stacheln aufgespießt und hatte jeden Moment das Gefühl ein feindliches Alien, oder ein gealterter Hitler mit 4 Beinen springt mir entgegen und macht mir den gar aus. Das ganze hatte einen lethargischen und melancholischen O-Ton, weil alles so verlassen war, und hatte etwas von Hilflosigkeit, da wir zwischenzeitlich aus dem Labyrinth gegangen sind um anderen Menschen etwas davon zu erzählen, und die das dann vollkommen abgewiegelt haben. Auch die inszenierte Spurensuche nach Namen auf dem Kreuz und andere Hinweise führten mich an seltsame Orte und zu komischen Personen. Gegen Ende des Traumes war das Labyrinth auf einmal weg, und wir standen vor einem leeren Grab. Das mittelalterliche Ambiente des Labyrinths gepaart mit hochtechnologischer Entwicklung war überwältigend. Gerade ist mir der Vergleich zu dem Film Alien Vs Predator gekommen, aber irgendwas war anders. Träume sind schon etwas komisches.. Ich habe schon etwas länger nicht mehr im Nachhinein gewusst was ich geträumt habe. Wollte mir mein Unterbewusstsein etwas damit sagen? Muss ich mir dumm und trivial vorkommen weil ich nicht von Theorien, Methoden oder Ansätzen geträumt habe, sondern nur so wirres, triviales Indiana Jones Zeugs?
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Datum: 29.01.2006 |
Stimmung: lethargisch |
Musik: Depeche Mode_ Suffer Well |
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Menschenmüll Es befreit hin und wieder sich einigen Menschen zu entledigen die einem eigentlich zuwider sind. Dabei geht es jetzt nicht um Menschen die man tatsächlich kennt, sondern die man multimedial in seiner Buddy Liste stehen hat. Wie sie da hinein gekommen sind weiß niemand so genau. Vielleicht weil sie einen irgendwann einmal einfach so angeschrieben haben, oder weil man am Anfang dachte sie seien in Ordnung, oder einfach weil man sich derer entfremdet hat. Manchmal ist eine Geschichte aber auch einfach auserzählt. Es gibt nichts mehr zu sagen. Ich habe heute bestimmt so an die 40 ehemalige Kontakte aus meinen Freundeslisten geschmissen. Bei einigen dachte ich mir dass es vielleicht Schade wäre. Aber wenn Ihnen etwas an mir liegt dann melden sie sich. Zum einen befreit es wahrlich. Zum anderen finde ich es traurig was heutzutage ein Mensch noch zählt. Nicht dass ich die Hälfte von diesen Menschen kennen würde, aber einige haben mir mal etwas bedeutet. Heutzutage ist sehr vieles austauschbar das es erschreckend ist das zu erkennen. Das soll gleichzeitig auch Kritik an mir selbst sein, denn ich bin ja nicht anders als andere. Bin gerade etwas komisch drauf, und vielleicht auch etwas lethargisch. Bin zurzeit unausgelastet wegen dem ganzen Lernen. Könnte jetzt am Liebsten nackt über meine Straße laufen. Ich denke das werde ich jetzt auch mal machen.
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Datum: 26.01.2006 |
Stimmung: angeschwippst |
Musik: Bauchklang_ Son of a Preacherman |
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Selbstversuch: Jeden Tag eine gute Tat. Ich habe gerade bei einer Flasche Wein beschlossen dass ich ein besserer Mensch werden möchte. Wieso? Weil ich betrunken bin. Warum bin ich betrunken? Siehe oben. Auslöser: Habe den ganzen Tag gelernt, und wollte eigentlich nur kurz eine kleine Pause machen. Aber wie das nun mal manchmal so ist, wird aus einem einzelnen Glas Rotwein eine ganze Flasche. Und dann wird man sentimental oder kreativ. Bei mir ist es eine Mischung aus beidem. Habe heute einer schwarzen Frau vor einem sicheren Sturz bewahrt als die Straßenbahn anfuhr gerettet. Denke das kann man gelten lassen als gute Tat für den... ähm... Donnerstag Gelesen: Tirol: 14 Kindergarten-Kinder missbrauchten sich gegenseitig Ein ungewöhnliches Ereignis wird aus einem Kindergarten im Tiroler Ort Außerfern berichtet. Dort haben sich während den Kaffeepausen der Erzieherin 14 Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren mit mehr als nur "Doktorspielen" beschäftigt. Wie aus einem Gespräch einer Kinderpsychologin im ORF hervorging, nahmen einige der Kinder auch die Geschlechtsteile anderer in den Mund. Dieses Verhalten sei von einem der Kinder erzwungen worden, ergab sich aus dem Interview. Immer wenn die Kindergärtnerin Pause machte, lief eine Art Massenorgie ab. Auf dem WC oder in einer Kuschelecke wurden die Sexspiele veranstaltet. Diese Aktionen haben angeblich jahrelang stattgefunden. Die Erzieherin wurde gekündigt.
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Datum: 25.01.2006 |
Stimmung: kirre |
Musik: Depeche Mode_ Precious |
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Lernen zu Lernen Seit Tagen lerne ich, lenke mich ab, lerne wieder, lenke mich wieder ab, werde abgelenkt, versuche zu lernen, Lerne wieder. Lernstau. Ich habe gelernt mich abzulenken. Gelerntes wieder vergessen durch das Ablenken. Ich muss wieder Lernen zu Lernen.
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Datum: 22.01.2006 |
Stimmung: allein |
Musik: The Snowman_Walking in the Air |
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Hasse mich. Liebe mich. Aber ignoriere mich nicht. Dass dieser Spruch der Wahrheit entspricht habe ich in den letzten beiden Tagen schmerzhaft feststellen müssen. Ich will mich nicht besser machen als ich bin, aber es gibt Dinge im Leben die wünscht man sich besser nicht gemacht zu haben. Auch wenn sie einem schon während dessen man sie begeht Leid tun. Deshalb wird die Schuld aber dennoch nicht kleiner. Manchmal denke ich das es einfacher wäre jemandem nicht die Wahrheit zu erzählen, dann aber selber schlecht dazustehen, anstatt jemanden anzuprangern der genauso viel falsch gemacht hat, um dann besser dazustehen. Manchmal ist es besser Dinge ruhen zu lassen, auch wenn man innerlich davon aufgefressen wird vor Scham über sein Vergehen. Wie erlangt man Absolution? Indem man sich seine Fehler eingesteht und schweigt um die betroffene Person nicht noch weiter zu verletzen. Leider bin ich nicht so stark gewesen und mir meine Fehler einzugestehen. Ich arbeite dran. Zitat des Tages: >>Ich steh grad vor einem Igel.<< - Toni um 1 Uhr Nachts per SMS (16.04.2005) |
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